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HMD Pulse Pro

Das HMD Pulse Pro kombiniert 50-MP-Selfie- und 50-MP-Hauptkamera mit 6 GB RAM, 128 GB Speicher, 20-W-Laden und einem austauschbaren 5.000-mAh-Akku hinter einem HD+-Display mit 90 Hz.

Erscheinungsdatum 2024-10-01
HMD Pulse Pro

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

5.000 mAhAkku
90 HzBildwiederholrate
50 MPHauptkamera
6 GBRAM

Technische Daten

Display
6.56" HD+ (1612x720), 90Hz, up to 600 nits boost
Chipset
Unisoc T606
RAM
6GB
Virtual RAM
Up to 8GB (memory extension)
Storage
128GB, microSD up to 256GB
Rear Camera
50MP main + 2MP depth, LED flash
Front Camera
50MP
Battery
5,000 mAh, 20W wired, QuickFix replaceable
OS
Android 14, 2 OS upgrades, 3 years of quarterly security updates
Connectivity
4G, NFC, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 5, USB-C 2.0, 3.5 mm jack
Water/Dust Resistance
IP52
Dimensions
163.19 x 75.02 x 8.55 mm, 196 g

Wenn das HMD Pulse das vorsichtige Mitglied der Familie ist, dann ist das HMD Pulse Pro das Modell, das gern fotografiert wird. HMD stellt eine 50-MP-Frontkamera, eine 50-MP-Hauptkamera und eine Reihe von Selfie-Funktionen in den Mittelpunkt, darunter Gestensteuerung, Zeitlupenaufnahmen und Nachtporträts. Die Hardware darunter bleibt Einstiegsklasse: ein Unisoc T606, ein HD+-Display mit 90 Hz und nur 4G. Gegenüber den günstigeren Geschwistern ändern sich Arbeitsspeicher, Speicherplatz, Ladegeschwindigkeit und vor allem die Kameras. Dieser Überblick nutzt die veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben, um zu beurteilen, ob diese Aufwertungen die Wahl des Pro rechtfertigen.

Einordnung des Pulse Pro

Die Familie umfasst vier Telefone. Unten stehen das HMD Pulse und das HMD Pulse+, beide mit 4 GB RAM und 10 W Ladeleistung. Das Pulse Pro übernimmt Bildschirmgröße und Prozessor, hebt aber den Arbeitsspeicher auf 6 GB, den internen Speicher auf 128 GB und das Laden auf 20 W an; es ist zudem das einzige Mitglied der Pulse-Gruppe mit einer 50-MP-Selfiekamera. Darüber wechselt das HMD Crest auf 5G und ein OLED-Panel und besitzt ebenfalls eine 50-MP-Frontkamera. Das Pro ist also die Wahl für alle, die die Selfie-Technik wollen, ohne für 5G oder einen neuen Displaytyp zu zahlen.

HMD bietet es in Glacier Green, Black Ocean und Twilight Purple an. Der Hersteller gibt an, dass es in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Belgien nicht erhältlich ist und die Verfügbarkeit von Land zu Land variiert.

Design und Display

Das Pro misst 163,19 x 75,02 x 8,55 mm und wiegt 196 g, also etwas dicker und 9 g schwerer als das Pulse, passend zur größeren Kameratechnik. Auf der Rückseite sitzen zwei übereinander angeordnete Linsen samt Blitz in einem Modul, in der Mitte steht der HMD-Schriftzug. HMD spricht von schlanken Linien und modernem Auftritt; konkreter ist die IP52-Einstufung, die begrenzten Staubschutz und Schutz vor senkrecht fallendem Wasser bietet, nicht aber vor Strahlwasser oder Untertauchen.

Der Bildschirm ist ein 6,56-Zoll-Panel mit 1612 x 720 Pixeln, Format 20:9 und 90 Hz. HMD nennt 480 Nits typisch und 600 Nits im Boost-Modus sowie 70 Prozent NTSC typische Farbabdeckung. Bei einem Telefon, das über Fotografie vermarktet wird, ist das Display der bremsende Teil: Bildausschnitt und Kontrolle auf einem 720 Pixel breiten Schirm zeigen keine feinen Details, und Sonnenlicht fordert ein Panel mit höchstens 600 Nits heraus. Die 90 Hz helfen beim Scrollen und beim flüssigen Eindruck des Suchers.

Aufgeführt sind ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss und ein USB-C-2.0-Port mit OTG, dazu NFC, Bluetooth 5.0 und Dualband-WLAN bis 802.11ac. Die Tonabstimmung läuft unter HMDs Markennamen OZO Audio.

Kameras, der Kaufgrund

Hinten arbeitet ein 50-MP-Hauptsensor mit Autofokus, ergänzt durch einen 2-MP-Tiefensensor und einen LED-Blitz. Der Tiefensensor liefert Daten für die Porträtunschärfe und ist keine zusätzliche Fotolinse; praktisch ist die Rückkamera also ein Einkamerasystem. Zu den Softwarefunktionen zählen Super Night mit Stativmodus, FlashShot, KI-HDR und Hauttonoptimierung.

Das eigentliche Schlagwort ist die Frontkamera. Mit 50 MP erreicht sie die Auflösung des Hauptsensors, was in dieser Klasse ungewöhnlich ist, wo Selfiekameras mit 8 MP üblich sind. Dazu kommen Selfie-Funktionen: Selfie-Gesten, mit denen man den Auslöser ohne Berührung des Telefons und ohne Selfiestick betätigt, Zeitlupen-Selfies, Nacht-Selfies und KI-Superporträt. Die Hauttonoptimierung soll nach Angaben des Herstellers auf vielen Hauttönen natürlich wirken.

Was die hohe Megapixelzahl in der Praxis bedeutet, hängt von Pixel-Binning und Bildverarbeitung ab, die das Datenblatt nicht beschreibt; ohne unabhängige Beispielbilder sollte niemand Spitzenergebnisse erwarten. Realistisch sind mehr Details bei gutem Licht als bei 8-MP-Frontkameras und mehr Spielraum beim Zuschneiden. Bei wenig Licht führen ein kleiner Sensor und ein Einstiegschip meist zu Weichheit, unabhängig von der Zahl auf der Verpackung. Zur Videofähigkeit macht die Produktseite keine Angaben, deshalb wird hier nichts zu Auflösung oder Stabilisierung behauptet.

Leistung, Speicher und Software

Der Prozessor ist derselbe Unisoc T606 wie im Pulse. Der Arbeitsspeicher beträgt 6 GB, ein echter Sprung gegenüber den 4 GB der Geschwister, und HMD nennt Erweiterungsoptionen von 4, 6 und 8 GB virtuellem Speicher, die vom Datenspeicher abgezweigt werden. In einer Fußnote warnt der Hersteller, dass die Funktion freien Platz braucht und dauerhaft abgeschaltet wird, sobald 90 Prozent der Nutzungsgrenze erreicht sind, was nach etwa vier Jahren intensiver Nutzung der Fall sein könne. Dennoch sind 6 GB physischer RAM die hilfreichste Änderung für alle, die oft zwischen Apps wechseln; bei Spielen bleibt der Chip die Grenze.

Der Speicher beträgt 128 GB, per microSD sind bis zu 256 GB ergänzbar. Weil System und mitgelieferte Apps einen spürbaren Teil belegen, ist der freie Platz kleiner als die Zahl im Datenblatt, doch die doppelte Menge gegenüber den 64 GB des Pulse ist ein großer praktischer Vorteil, wenn 50-MP-Bilder die Galerie schnell füllen.

Vorinstalliert ist Android 14. HMD sichert zwei Betriebssystem-Upgrades und drei Jahre vierteljährliche Sicherheitsupdates ab dem globalen Marktstart zu. Ein seitlicher Fingerabdrucksensor und Gesichtsentsperrung übernehmen die Authentifizierung, und das Gerät ist als Android Enterprise Recommended gelistet.

Akku, Laden und Reparatur

Der 5.000-mAh-Akku entspricht dem Rest der Familie, und HMD nennt bis zu 59 Stunden Laufzeit aus einem Test mit fünf Stunden täglicher Nutzung und Standby über Nacht. Das ist eine Herstellerangabe und eine Obergrenze. Besser wird das Laden: Das Pro unterstützt 20 W, doppelt so viel wie Pulse und Pulse+. Ein Ladegerät steht nicht in der Lieferliste, die ein USB-C-Kabel, eine Kurzanleitung, ein Sicherheitsheft, ein Benutzerhandbuch und eine SIM-Nadel nennt; das schnellere Laden nützt also nur mit einem passenden, separat gekauften Netzteil.

Der Akku ist QuickFix-austauschbar, und HMD sagt, dass Displays, Ladeanschlüsse, Rückabdeckungen und Akkus vom Besitzer mit Ersatzteilen und Anleitungen des Reparaturpartners getauscht werden können. Der Akku sei darauf getestet, nach 800 vollen Zyklen mindestens 80 Prozent der Kapazität zu behalten. Da Kameras dieser Klasse zu intensiver Nutzung einladen, ist eine leicht wechselbare Zelle ein sinnvolles Merkmal.

Für wen sich das Pulse Pro eignet

Es richtet sich an Menschen, die viele Selfies und Gruppenfotos machen, Videoanrufe führen oder mit kleinem Budget Inhalte erstellen und ein Telefon wollen, das Stürze übersteht und sich reparieren lässt. Der gestengesteuerte Auslöser ist praktisch für Stativaufnahmen und Familienbilder. Auch Studierende und Ersthandy-Käufer, die 128 GB und 6 GB RAM ohne Umstieg auf 5G suchen, finden die Mischung stimmig.

Wenn die Bildschirmqualität wichtiger ist als die Selfie-Auflösung, ist das Crest mit OLED-Panel die bessere Wahl der Familie. Wer einen stärkeren Prozessor und ein besseres Kamerasystem sucht, findet im Direktvergleich HMD Pulse Pro gegen Pixel 9a heraus, wie weit ein Google-Mittelklassegerät bei Chip, Display und Kamera abweicht. Ein weiterer günstiger Konkurrent ist das Infinix Hot 60 Pro, und die Rangliste zeigt die Platzierungen im Überblick.

Kompromisse

Das Pulse Pro ist keine Flaggschiff-Alternative, sondern ein Einsteigertelefon mit ungewöhnlich ehrgeiziger Frontkamera und schnellerem Laden. Für selfiebegeisterte Käufer, denen Reparierbarkeit wichtig ist, genügen diese beiden Merkmale, um es von den günstigeren Pulse-Modellen abzusetzen.

Platzierung in den Rankings

HMD Pulse Pro mit ähnlichen Geräten vergleichen

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist HMD Pulse Pro erschienen?

HMD Pulse Pro erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-10-01.

Was sind die wichtigsten Daten von HMD Pulse Pro?

Eckdaten von HMD Pulse Pro: Akku: 5.000 mAh, Bildwiederholrate: 90 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 6 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von HMD Pulse Pro?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.