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HMD Crest Max

Das HMD Crest Max ist ein 5G-Mittelklassehandy mit 6,56-Zoll-OLED, 64-MP-Hauptkamera, 50-MP-Selfiekamera, 256 GB Speicher und einem 5000-mAh-Akku mit 33-W-Laden.

Erscheinungsdatum 2024-10-01
HMD Crest Max

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

5.000 mAhAkku
64 MPHauptkamera
8 GBRAM

Technische Daten

Display
6.56" OLED, 2400x1080 (FHD+), 20:9
Chipset
Unisoc T760
RAM
8GB
Extended RAM
Up to 6-8GB virtual RAM (memory extension)
Storage
256GB, microSD up to 256GB
Rear Camera
64MP main + 5MP ultrawide + 2MP macro, LED flash
Front Camera
50MP
Battery
5000 mAh, 33W wired charging (up to 44 hours battery life per HMD)
OS
Android 14
Dimensions
163.86 x 76.42 x 8.41 mm, 205 g
Connectivity
5G, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, GPS/AGPS/Galileo, USB Type-C, 3.5mm headphone jack
Audio
OZO Audio, 1 speaker, 2 microphones
Colors
Royal Pink, Deep Purple

Das HMD Crest Max ist ein 5G-Smartphone, das dort investiert, wo Käufer der Mittelklasse zuerst hinschauen: Bildschirm, Selfiekamera und Akku. HMD nennt ein 6,56 Zoll großes OLED-Display mit Full-HD+-Auflösung, eine 64-Megapixel-Hauptkamera, eine für diese Preisklasse ungewöhnlich hoch auflösende 50-Megapixel-Frontkamera, 256 GB Speicher und einen 5000-mAh-Akku mit 33 Watt Ladeleistung per Kabel. Als Prozessor dient ein Unisoc T760, und an dieser Stelle liegen die Kompromisse auf der Hand. Die folgende Einschätzung stützt sich auf die veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben; Aussagen, die vom Hersteller stammen und nicht unabhängig gemessen wurden, sind als solche gekennzeichnet.

Einordnung im Sortiment von HMD

HMD verkauft Android-Smartphones unter eigenem Namen in mehreren Familien. Die Namen Crest und Pulse stehen für getrennte Produktlinien; dieser Test behandelt nur das Crest Max. Wer die Nachbarn ansehen möchte: Das HMD Crest trägt den gleichen Familiennamen, und das HMD Pulse Pro zeigt, wie die Marke eine Stufe darunter auftritt. Beim Crest Max betont die Herstellerseite vor allem Display und Selfie-Hardware. Einen Marktstart oder einen Preis nennt die Produktseite nicht. Das hinterlegte Datum ist deshalb ein Platzhalter aus den Stapelinformationen, und ein Preis wird hier nicht angegeben.

Gehäuse und Display

Das Gerät misst 163,86 x 76,42 x 8,41 Millimeter und wiegt 205 Gramm. Für ein 6,56-Zoll-Modell ist das etwas schwer, was bei einem 5000-mAh-Akku aber zu erwarten ist. HMD beschreibt eine Rückseite aus mattiertem Milchglas. Die offiziellen Bilder zeigen ein quadratisches Kameramodul oben links und ein mittig sitzendes HMD-Logo. Genannt werden zwei Farben: Royal Pink und Deep Purple. Beide sind kräftig und heben sich vom üblichen Grau und Schwarz der Einsteigergeräte ab; auf den Abbildungen verändert sich der Farbton über die Rückseite hinweg.

Das Display ist das Hauptargument. HMD gibt ein starres OLED-Panel mit 2400 x 1080 Pixeln im Format 20:9 an, mit einem Loch für die Frontkamera. OLED ist in dieser Preisklasse bedeutsam, weil es tiefes Schwarz und guten Kontrast in dunklen Räumen liefert und meist schmalere Ränder erlaubt als ein vergleichbares LCD. Die Produktseite nennt weder eine Bildwiederholrate noch einen Helligkeitswert noch eine Glasmarke, deshalb stehen sie auch hier nicht. Wer Wert auf flüssiges Scrollen legt, sollte die Bildwiederholrate als unbestätigt betrachten, bis er sie selbst geprüft hat. Mit „starr“ ist gemeint, dass es kein flexibles Panel ist; das beeinflusst vor allem, wie schmal der Rahmen ausfallen kann.

Leistung und Software

Der Unisoc T760 ist ein 5G-fähiger Chip der mittleren Leistungsklasse. HMD kombiniert ihn mit 8 GB echtem Arbeitsspeicher und bietet eine Speichererweiterung an, die weitere 6 bis 8 GB virtuellen Arbeitsspeicher aus dem Gerätespeicher abzweigen kann. Man sollte klar benennen, was diese Funktion leistet: Virtueller Speicher liegt auf dem Flash-Speicher und ist deutlich langsamer als echter RAM. Er hilft dabei, mehr Apps im Hintergrund zu halten, macht aber nichts schneller. Für das Alltagstempo zählt die schlichte Zahl von 8 GB.

Der Speicher beträgt 256 GB, dazu kommt ein microSD-Steckplatz für Karten bis 256 GB, sodass insgesamt bis zu 512 GB möglich sind. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 14. Einen Update-Zeitraum für dieses Modell nennt das Datenblatt nicht, also wird hier auch kein Versprechen wiederholt. HMD hält sein Android nach allgemeiner Beobachtung eher schlank, doch das ist eine Aussage über die Marke und keine Angabe der Crest-Max-Seite.

Benchmark-Werte veröffentlicht HMD nicht, und es werden hier keine erfunden. Praktisch ist ein Unisoc-Chip dieser Klasse für Nachrichten, Videos, soziale Netzwerke, Navigation und gelegentliche Spiele gedacht. Bei aufwendigen 3D-Spielen sollte man die Grafikqualität senken. Der große Abstand zu den Prozessoren der Oberklasse erklärt, warum ein solches Gerät deutlich weniger kostet.

Kameras

Auf der Rückseite sitzen eine 64-Megapixel-Hauptkamera, eine 5-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 2-Megapixel-Makrolinse, dazu ein LED-Blitz. Die 64-Megapixel-Kamera ist die wichtige; die 2-Megapixel-Makrokamera ist bei den meisten Geräten dieser Klasse ein Datenblatt-Füller und liefert selten Ergebnisse, die den Aufwand lohnen. Das Ultraweitwinkel mit 5 Megapixeln fängt mehr Szene für Gruppenbilder und Gebäude ein, löst aber so gering auf, dass feine Details weich bleiben.

Die Überraschung ist die Frontkamera. Mit 50 Megapixeln liegt sie weit über den sonst üblichen 8 oder 16 Megapixeln dieser Preisklasse. HMD wirbt mit Hauttonoptimierung, Selfie-Gesten und Zeitlupen-Selfies; alle drei sind Softwarefunktionen, die auf der Seite genannt werden. Eine hohe Pixelzahl garantiert für sich genommen keine besseren Selfies, denn Sensorgröße, Optik und Bildverarbeitung entscheiden. Die Zielgruppe ist dennoch klar: Menschen, die viele Selbstporträts aufnehmen und oft Videoanrufe führen und die Frontkamera als Hauptkamera betrachten.

Akku und Laden

Der Akku ist mit 5000 mAh angegeben. HMD nennt bis zu 44 Stunden Akkulaufzeit. Das hängt von den Testbedingungen des Herstellers ab und ist kein Versprechen für gemischte Alltagsnutzung. Geladen wird mit bis zu 33 Watt über USB-C. Außerdem gibt HMD an, der Akku habe nach 800 vollen Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität behalten. Das ist eine Herstellerangabe, aber eine nützliche, weil sie etwas darüber aussagt, wie sich das Gerät nach zwei oder drei Jahren verhält. Kabelloses Laden wird nicht genannt.

33 Watt liegen im Mittelfeld: spürbar schneller als die 10 bis 18 Watt günstigerer Geräte, aber weit unter den 65 bis 120 Watt, mit denen manche Konkurrenten werben. Für das nächtliche Laden spielt das keine Rolle, für einen kurzen Nachladestopp reicht es aus.

Anschlüsse und Ausstattung

Unterstützt werden 5G, Bluetooth 5.0 und WLAN nach 802.11 a/b/g/n/ac, zur Ortung dienen GPS, AGPS und Galileo. Der WLAN-Standard ist nicht der neueste, wer ein sehr schnelles Heimnetz hat, erreicht also nicht die höchsten Funkgeschwindigkeiten. Eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse ist vorhanden, was selten geworden ist und für Nutzer kabelgebundener Kopfhörer ein echter Vorteil bleibt. Der Ton kommt aus einem einzelnen Lautsprecher mit OZO-Audio-Verarbeitung, dazu gibt es zwei Mikrofone; Stereoklang vom Gerät selbst sollte man also nicht erwarten.

Für wen das Crest Max geeignet ist

Das Gerät passt zu Käufern, denen ein guter Bildschirm, eine starke Selfiekamera, ein Kopfhöreranschluss und ein langlebiger Akku wichtiger sind als reine Rechenleistung. Es eignet sich für Nutzer sozialer Netzwerke, für Menschen mit vielen Videoanrufen und für alle, die viel Video auf dem Telefon schauen. Auch wer ein farbiges Gerät sucht, das nicht wie jede andere schwarze Platte aussieht, ist hier richtig.

Einen Vergleich mit einem ähnlich positionierten Konkurrenten finden Sie unter Crest Max gegen Motorola Moto G35; auch das Tecno Spark 40 bietet sich an, wenn Sie Ausstattung gegen Preis abwägen. Wo das Modell in der Wertung steht, zeigen die Smartphone-Ranglisten.

Kompromisse, die man kennen sollte

Kurz gesagt: Das Crest Max ist ein Smartphone für Display und Selfies mit solidem Akku und ein paar ehrlichen Grenzen. Passen diese Prioritäten zu Ihren, ist es eine eigenständige Wahl; wer den schnellsten Chip oder die beste Hauptkamera für sein Geld möchte, findet in dieser Klasse bessere Alternativen.

Platzierung in den Rankings

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist HMD Crest Max erschienen?

HMD Crest Max erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-10-01.

Was sind die wichtigsten Daten von HMD Crest Max?

Eckdaten von HMD Crest Max: Akku: 5.000 mAh, Hauptkamera: 64 MP, RAM: 8 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von HMD Crest Max?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.