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HMD Aura
Das HMD Aura ist ein einfaches Einsteigerhandy: 6,56-Zoll-HD+-Display, 4 GB RAM, 128 GB Speicher, 5000-mAh-Akku mit 10-W-Laden und Android 13 mit zwei Jahren Updates.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
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Technische Daten
- Display
- 6.56" HD+ (1612x720), 60Hz, V-notch, 480 nits typical
- Chipset
- Unisoc SC9863A1
- RAM
- 4GB
- Extended RAM
- Up to 4GB virtual RAM (memory extension)
- Storage
- 128GB, microSD up to 1TB
- Rear Camera
- 13MP main (autofocus, dual camera), LED flash
- Front Camera
- 5MP
- Battery
- 5000 mAh, 10W wired charging (up to 3 days per HMD)
- OS
- Android 13, two years of security and software updates (per HMD)
- Dimensions
- 163.86 x 75.51 x 8.9 mm, 175 g
- Connectivity
- Bluetooth 4.2, Wi-Fi 802.11 b/g/n, GPS/AGPS/BDS/Glonass/Galileo, USB Type-C (USB 2.0) OTG, 3.5mm headphone jack
- Audio
- 1 speaker, 1 microphone
- Colors
- Glacier Green
Das HMD Aura ist so schlicht, wie ein aktuelles Android-Smartphone nur sein kann, und genau das ist der Sinn. Geboten werden ein 6,56 Zoll großer HD+-Bildschirm, 4 GB Arbeitsspeicher, 128 GB Speicher, ein 5000-mAh-Akku und Android 13. Das Gerät richtet sich an Käufer, die ein verlässliches erstes Smartphone oder ein günstiges Zweitgerät suchen und keine Technikschau erwarten. HMD unterstreicht das mit der Zusage von zwei Jahren Sicherheits- und Software-Updates. Diese Einschätzung beruht auf dem veröffentlichten Datenblatt und den Herstellerseiten und weist aus, welche Zahlen Angaben des Herstellers sind.
Einordnung des Aura
Das Aura ist HMDs Einstiegsmodell, ein Telefon, das über Preis und Einfachheit gewählt wird. Es liegt deutlich unter dem displaystarken HMD Crest Max und gehört zu einer anderen Familie als das HMD Pulse. Ein praktischer Hinweis stammt direkt von HMDs eigener Seite: Das Aura wird dort als nicht erhältlich in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Belgien aufgeführt. Wer in diesen Ländern wohnt, sollte es daher nicht im örtlichen Handel erwarten. Die Seite nennt keinen Starttermin und keinen Preis; das hinterlegte Datum ist ein Platzhalter aus den Stapelinformationen, und ein Preis wird nicht angegeben.
Gehäuse und Verarbeitung
Das Aura misst 163,86 x 75,51 x 8,9 Millimeter und wiegt 175 Gramm. Es ist dicker als die meisten Mittelklassemodelle, aber merklich leichter als das Crest Max und lässt sich daher bequem in der Tasche tragen. Das Datenblatt führt eine Farbe auf, Glacier Green. Die offiziellen Bilder zeigen links oben auf der Rückseite zwei runde Kameralinsen, darunter einen kreisförmigen Fingerabdrucksensor und mittig ein kleines HMD-Logo. In den Werbebildern erscheinen auch andere Farbtöne, im Datenblatt steht jedoch nur das Grün, sodass die Verfügbarkeit weiterer Farben vor Ort geprüft werden sollte.
Der Akku ist fest verbaut. HMD gibt 500 volle Ladezyklen an, ein bescheidenerer Wert, als ihn manche Konkurrenten nennen, der zur niedrigen Preisklasse passt. An Anschlüssen gibt es eine USB-C-Buchse mit USB 2.0 und OTG sowie eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für kabelgebundene Kopfhörer.
Bildschirm
Der Bildschirm ist ein 6,56 Zoll großes HD+-Panel mit 1612 x 720 Pixeln, einer V-förmigen Aussparung für die Selfiekamera und 60 Hz Bildwiederholrate. HMD nennt eine typische Helligkeit von 480 Nits (mindestens 430 Nits) und eine NTSC-Farbabdeckung von typisch 72 Prozent, mindestens 68 Prozent. Die Werte erzählen eine ehrliche Geschichte: Es ist ein einfaches HD+-Display, in Innenräumen gut lesbar und im Schatten draußen brauchbar, aber bei starker Sonne nicht hell genug, um zu beeindrucken, und nicht so flüssig wie die 90- oder 120-Hz-Bildschirme, die oberhalb dieser Preisklasse üblich geworden sind. Bei 720p auf 6,56 Zoll ist die Pixeldichte gering, kleine Schrift wirkt daher weicher als auf einem Full-HD-Gerät.
Zum Lesen von Nachrichten, Surfen, Videos mit kleinem Budget und für Karten reicht das völlig aus. Bei schnellen Spielen oder flüssigem Scrollen fühlt es sich langsamer an als die Bildschirme der nächsthöheren Preisstufe.
Leistung und Software
Als Chip dient ein Unisoc SC9863A1, ein Einstiegsprozessor, kombiniert mit 4 GB echtem Arbeitsspeicher. Dazu kommt eine Speichererweiterung, die bis zu 4 GB Gerätespeicher als virtuellen Arbeitsspeicher abzweigt. Man sollte bedenken, dass dieser auf dem langsameren Flash-Speicher liegt und kein echter RAM ist. Bei nur 4 GB echtem Speicher kann die Funktion helfen, ein paar Apps mehr im Hintergrund zu halten, macht das Aura aber nicht zum Multitasking-Gerät. Der Speicher beträgt 128 GB, und der microSD-Steckplatz nimmt Karten bis 1 TB auf, eine großzügige Obergrenze für diese Klasse und eine praktische Möglichkeit, Fotos, Musik und Offline-Karten unterzubringen.
Die Software ist Android 13, und HMD sichert zwei Jahre Sicherheits- und Software-Updates zu. Das ist weniger als die mehrjährigen Zusagen, die inzwischen selbst bei günstigen Telefonen üblich sind, und Android 13 ist nicht mehr die neueste Version. Wer ein langes Support-Fenster wünscht, sollte diese Grenze im Blick behalten. Android 13 bringt die üblichen Grundlagen mit: dunkler Modus, App-Berechtigungen und Datenschutzkontrollen. Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht HMD für dieses Modell nicht, und hier werden keine erfunden.
Kamera
Die Hauptkamera ist eine 13-Megapixel-Einheit mit Autofokus, als Dual-Kamera beschrieben, dazu ein LED-Blitz. Die Funktionsliste im Datenblatt ist schlicht, aber vollständig: HDR, Tonwertverbesserung, Beauty-Filter, Zeitraffer, Pro-Modus, Panorama, Nachtmodus und QR-Code-Erkennung. Für gut beleuchtete Aufnahmen im Freien und gelegentliche Schnappschüsse genügt ein 13-Megapixel-Sensor. Bei wenig Licht tut er sich schwer, und der Nachtmodus kann mit einem so kleinen Sensor und einem Einstiegschip nur begrenzt helfen.
Die Frontkamera hat 5 Megapixel, genug für Videoanrufe und schnelle Selfies, aber nicht für detaillierte Porträts. HMDs eigene Werbung für das Aura spricht von einfachen Aufnahmemodi statt von anspruchsvoller Fotografie, was die Erwartungen gut beschreibt.
Akku und Laden
Die Akkukapazität beträgt 5000 mAh, und HMD gibt eine Laufzeit von bis zu drei Tagen an. Wie bei jeder solchen Angabe hängt sie von der Testmethode des Herstellers ab und davon, wie genügsam das Telefon genutzt wird; wer stundenlang Videos schaut, erreicht sie nicht. Der sparsame Chip und der 60-Hz-HD+-Bildschirm helfen, weil sie wenig Energie ziehen, und das ist der Hauptgrund, warum ein 5000-mAh-Akku in dieser Konfiguration weit reicht.
Das Laden ist der schwächste Teil des Pakets. Das Aura lädt mit nur 10 Watt; das Auffüllen des Akkus dauert deshalb lange im Vergleich zu den 18 bis 33 Watt anderer Telefone von HMD und TCL. Wer über Nacht lädt, hat damit kein Problem, ein kurzer Nachladestopp vor dem Aufbruch bringt aber wenig.
Funk und Audio
Das Aura nutzt Bluetooth 4.2 und WLAN nach 802.11 b/g/n, laut Datenblatt also nur das 2,4-GHz-Band, und unterstützt GPS, AGPS, BDS, Glonass und Galileo zur Navigation. 5G wird im Datenblatt nicht genannt; wer 5G braucht, sollte sich andere Modelle ansehen. Der Ton kommt aus einem einzelnen Lautsprecher, es gibt ein Mikrofon. Das sind für den Preis vertretbare Grenzen, sie bedeuten aber weniger Funkfunktionen, als neuere Budget-Telefone bieten.
Für wen es sich eignet
Das Aura ist sinnvoll als erstes Telefon für einen jungen Nutzer, als Ersatzgerät oder für jemanden, der vor allem telefoniert, schreibt, surft und gelegentlich ein Video ansieht. Es spricht Käufer an, denen ein leichtes Gehäuse, eine Kopfhörerbuchse, erweiterbarer Speicher und ein langlebiger Akku wichtiger sind als Tempo. Für Vergleiche mit anderen günstigen Geräten bietet sich das Aura im Vergleich zum Motorola Moto G35 an, ebenso das Tecno Spark 40; auf der Ranglistenseite sieht man, wo Einsteigermodelle insgesamt landen.
Kompromisse
- 60-Hz-HD+-Display mit 720p und mäßiger Helligkeit.
- Einstiegschip Unisoc SC9863A1 und nur 4 GB echter Arbeitsspeicher.
- Langsames Laden mit 10 Watt.
- Android 13 mit zwei Jahren Updates, ein kurzes Support-Fenster.
- Bluetooth 4.2 und WLAN nur nach b/g/n; 5G wird nicht genannt.
- Ein einzelner Mono-Lautsprecher und eine 13-Megapixel-Hauptkamera, die bei wenig Licht an Grenzen stößt.
- Laut HMD nicht erhältlich in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Belgien.
Insgesamt ist das HMD Aura ein schnörkelloses Telefon, das die Grundlagen erledigt, lange mit einer Ladung auskommt und Platz für eine Speicherkarte lässt. Es will weder bei Tempo noch bei Kameraqualität mithalten; sein stärkstes Argument ist, dass es leicht, einfach und günstig im Unterhalt ist.
Platzierung in den Rankings
HMD Aura mit ähnlichen Geräten vergleichen
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist HMD Aura erschienen?
HMD Aura erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-10-01.
Was sind die wichtigsten Daten von HMD Aura?
Eckdaten von HMD Aura: Akku: 5.000 mAh, Bildwiederholrate: 60 Hz, Hauptkamera: 13 MP, RAM: 4 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von HMD Aura?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


