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Infinix Hot 60 Pro

Das Infinix Hot 60 Pro kombiniert ein 6,78-Zoll-AMOLED mit 144 Hz und einen 5160-mAh-Akku mit 45-W-Laden in einem nur 6,6 mm dünnen, 170 g leichten Gehäuse mit MediaTek Helio G200.

Erscheinungsdatum 2025-07-01
Infinix Hot 60 Pro

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

5.160 mAhAkku
144 HzBildwiederholrate
50 MPHauptkamera
8 GBRAM

Technische Daten

Display
6.78" AMOLED (LTPS), 1.5K resolution, 60/90/120/144Hz, 700 nits typical, 1,600 nits HBM, 4,500 nits peak, 100% DCI-P3, Corning Gorilla Glass 7i
Chipset
MediaTek Helio G200 (6nm), octa-core (2x2.2 GHz Cortex-A76 + 6x2.0 GHz Cortex-A55), Mali-G57 MC2
RAM
8GB
Storage
128GB / 256GB UFS 2.2, microSD up to 2TB
Rear Camera
50MP main camera, dual flash, 2K 30fps video
Front Camera
13MP
Battery
5160 mAh (typical), 45W wired charging, 10W reverse charging
OS
XOS 15.1.1, Android 15
Body
163.47 x 75.87 x 6.6 mm, 170 g; IP64 dust and splash resistance
Connectivity
4G LTE, dual nano-SIM + microSD, Wi-Fi 5, Bluetooth 5.4, NFC, GPS, FM radio, USB Type-C, infrared blaster

Das Infinix Hot 60 Pro gehört zur preisorientierten Hot-Serie von Infinix und setzt auf drei Dinge: ein nur 6,6 Millimeter dünnes Gehäuse, ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Display mit bis zu 144 Hz und einen 5160-mAh-Akku mit 45 Watt Ladeleistung. Als Prozessor arbeitet ein MediaTek Helio G200, der eher auf den Alltag und gelegentliches Spielen als auf Höchstleistung ausgelegt ist. Die folgende Einschätzung beruht auf den veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben. Sie beleuchtet die Einordnung in die Modellreihe, Gehäuse und Bildschirm, Leistung und Software, die Kamera, den Akku, die passende Zielgruppe und die Schwächen.

Einordnung in die Reihe

Auf der offiziellen Infinix-Seite sind mehrere Hot-60-Modelle aufgeführt: das Hot 60i, eine 5G-Variante des Hot 60, das hier besprochene Hot 60 Pro sowie das Hot 60 Pro+. Das Pro ist die 4G-Ausführung mit dem 144-Hz-AMOLED-Panel, und genau dieses Panel ist der wichtigste Grund, es den schlichteren Geschwistern vorzuziehen. Im Wettbewerb stehen Geräte wie das realme 15, das POCO C85 und das Xiaomi Redmi 15, die dieselbe Käufergruppe mit anderen Schwerpunkten ansprechen. Auch das TECNO Pova 7 aus der Schwestermarke gehört in diese Runde, setzt aber auf einen deutlich größeren Akku statt auf ein hochwertiges Display. Eine Gegenüberstellung der Daten bietet der Vergleich Infinix Hot 60 Pro gegen realme 15. Einen offiziellen US-Preis nennt Infinix auf den globalen Seiten nicht, daher wird hier kein Preis angegeben.

Gehäuse und Bildschirm

Die wichtigste Designzahl ist die Dicke. Infinix gibt 6,6 mm und 170 g an, die Abmessungen betragen 163,47 x 75,87 x 6,6 mm. Der Hersteller nennt ein Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse von 93,6 Prozent. Erhältlich sind sechs Farben: Sleek Black, Titanium Silver, Coral Tides, Sapphire Blue, Jungle Breath und Orange Rose Valley. Auf der Rückseite sitzen drei runde Module übereinander; laut Datenblatt gibt es allerdings nur eine 50-Megapixel-Kamera und einen Doppelblitz.

Der Bildschirm ist ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Panel in LTPS-Technik mit einer Auflösung, die Infinix als „1,5K“ bezeichnet. Das Unternehmen weist darauf hin, dass es sich um eine physische Auflösung der 1,5K-Klasse handelt und die dargestellte Auflösung vom Inhalt abhängt. Wählbar sind 60, 90, 120 und 144 Hz. Die Helligkeit wird mit 700 Nits typisch, 1.600 Nits im High-Brightness-Modus und 4.500 Nits Spitze angegeben; alle Werte stammen aus den Labors des Herstellers. Weitere Angaben: 100 Prozent DCI-P3-Farbraum, Touch-Abtastrate bis 240 Hz, 2160 Hz im Sofort-Touch-Modus, PWM-Dimmung mit 2160 Hz, Always-on-Display und eine SGS-Zertifizierung für reduziertes Blaulicht. Als Schutzglas dient Corning Gorilla Glass 7i. Ein AMOLED-Panel mit hoher Bildwiederholrate ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich, deshalb wirkt der Bildschirm im Datenblatt am großzügigsten.

Gegen Staub und Spritzwasser schützt die Zertifizierung IP64 nach IEC 60529. Gegen Untertauchen schützt sie nicht, und Infinix weist ausdrücklich darauf hin, dass Flüssigkeitsschäden nicht von der Garantie gedeckt sind. Zur Ausstattung zählen außerdem ein Fingerabdrucksensor, ein Infrarotsender, NFC, ein Kopfhöreranschluss, UKW-Radio und ein USB-C-Port mit OTG.

Leistung und Software

Der MediaTek Helio G200 ist ein in 6 Nanometern gefertigter Achtkerner. Infinix nennt zwei Cortex-A76-Kerne mit 2,2 GHz und sechs Cortex-A55-Kerne mit 2,0 GHz, dazu eine Mali-G57-MC2-Grafikeinheit. Es handelt sich um eine Plattform der unteren bis mittleren Leistungsklasse für 4G. Aufwendige 3D-Spiele laufen daher nur mit reduzierten Einstellungen, während Apps, Videostreaming, soziale Netzwerke und Navigation im Rahmen bleiben. 5G wird nicht unterstützt: Aufgeführt sind 2G, 3G und 4G. Für Käufer, deren Netzbetreiber ältere Standards abschalten oder 5G voraussetzen, ist das eine echte Einschränkung.

Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GB LPDDR4X, ergänzt durch optionale 8 GB erweiterten Speicher. Dieser greift auf den Gerätespeicher zurück und ist eine Softwarefunktion, kein zusätzlicher physischer Speicher. Der Gerätespeicher ist UFS 2.2 mit 128 oder 256 GB, und ein microSD-Schacht nimmt Karten bis 2 TB auf, was bei neueren Handys selten geworden ist. Das Schlitten-Fach fasst zwei Nano-SIM-Karten und gleichzeitig eine Speicherkarte, man muss sich also nicht zwischen zweiter Rufnummer und Zusatzspeicher entscheiden.

Die Software heißt XOS 15.1.1 und basiert auf Android 15. Infinix wirbt mit einer Fünf-Jahres-Zusage für gleichbleibende Leistung samt TÜV-Zertifikat zur Flüssigkeit des Systems. Das ist eine Herstellerangabe zur erwarteten Haltbarkeit der Systemgeschwindigkeit, keine unabhängige Messung. Hinzu kommen KI-Funktionen mit Ein-Tipp-Bedienung. WLAN 5 (802.11ac), Bluetooth 5.4 und GPS decken die Funkgrundlagen ab, und die auf dem Datenblatt aufgeführte Widevine-L1-Unterstützung ist wichtig, wenn Streamingdienste Videos in höherer Qualität abspielen sollen.

Kamera

Der Kameraabschnitt im Datenblatt ist knapp. Hinten sitzt eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit Doppelblitz, vorn eine 13-Megapixel-Selfiekamera. Eine Ultraweitwinkel-, Makro- oder Teleoptik führt Infinix für dieses Modell nicht auf, es ist also praktisch ein Einkamera-Handy. Bei Videos nennt der Hersteller 2K mit 30 Bildern pro Sekunde, 1080p mit 60 oder 30 und 720p mit 30 sowie Zeitlupe in 720p mit 120 Bildern pro Sekunde, Letzteres nur mit der Hauptkamera. Zu den Aufnahmemodi zählen Porträt, Nacht, Panorama, Dokumente, Dual Video, Zeitlupe, Zeitraffer und ein Pro-Modus, außerdem eine KI-Porträtfunktion. Ein einzelner 50-Megapixel-Sensor kann bei Tageslicht gute Bilder liefern. Weil Ultraweitwinkel und Tele fehlen, bleibt man bei Gruppenfotos und entfernten Motiven aber weniger flexibel als bei Konkurrenten mit zwei oder drei Objektiven. Aus Datenblättern allein lässt sich die Bildqualität nicht beurteilen; sie bleibt bis zu unabhängigen Testaufnahmen unbewiesen.

Akku und Laden

Der Akku hat eine typische Kapazität von 5160 mAh, geladen wird mit bis zu 45 Watt, sofern ein passendes Netzteil verwendet wird. Infinix merkt an, dass unterschiedliche Eingangsspannungen die maximale Leistung in manchen Regionen verändern können. Mit bis zu 10 Watt lässt sich rückwärts laden, etwa um Zubehör oder ein anderes Handy kurz aufzufüllen. Zusätzlich bewirbt der Hersteller einen Akku mit fünf Jahren Haltbarkeit, auch das eine Herstellerangabe. In Kombination mit dem dünnen Gehäuse ist 5160 mAh für ein Telefon mit 144-Hz-AMOLED ein vernünftiger Wert. Hohe Bildwiederholraten verbrauchen aber mehr Strom, und wer die Laufzeit strecken will, wählt üblicherweise 60 oder 90 Hz. Stunden für Videowiedergabe oder Bildschirmzeit veröffentlicht Infinix auf den geprüften Seiten nicht, die tatsächliche Ausdauer sollte daher durch unabhängige Tests bestätigt werden. Der Verweis auf das TECNO Pova 7 bietet sich an, denn dessen 7000-mAh-Zelle richtet sich an Käufer, denen Ausdauer wichtiger ist als Schlankheit.

Für wen es sich eignet

Das Hot 60 Pro passt zu Nutzern, die ein helles, flüssiges Display und ein schlankes Gerät wollen, ohne Flaggschiff-Preise zu zahlen, und die kein 5G brauchen. Es eignet sich für Videos, Lesen und soziale Medien, und der microSD-Schacht hilft allen, die viele Fotos, Musik oder Offline-Medien speichern. Einsteiger und Zweitgerät-Käufer in den Märkten, in denen Infinix die Hot-Serie verkauft, sind die naheliegende Zielgruppe. Auch Schüler und Pendler, denen 170 Gramm und eine hosentaschenfreundliche Dicke wichtig sind, könnten es klobigeren Akku-Modellen vorziehen. Einen breiteren Überblick über Geräte dieser Klasse gibt die Rangliste.

Schwächen

Unterm Strich investiert das Infinix Hot 60 Pro in Display, schlanke Bauweise und Speicherkartenslot und spart bei Kameraausstattung, Mobilfunkstandard und Prozessor. Passen diese Prioritäten zu den eigenen, ist es ein klar ausgerichtetes Budget-Handy; wer 5G oder mehrere Objektive braucht, schaut besser bei den oben verlinkten Alternativen nach.

Platzierung in den Rankings

Infinix Hot 60 Pro mit ähnlichen Geräten vergleichen

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist Infinix Hot 60 Pro erschienen?

Infinix Hot 60 Pro erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2025-07-01.

Was sind die wichtigsten Daten von Infinix Hot 60 Pro?

Eckdaten von Infinix Hot 60 Pro: Akku: 5.160 mAh, Bildwiederholrate: 144 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 8 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von Infinix Hot 60 Pro?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.