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Xiaomi POCO F7 Ultra
Das POCO F7 Ultra kombiniert den Snapdragon 8 Elite mit einem 6,67-Zoll-2K-120-Hz-AMOLED, 50-MP-Teleobjektiv, 120 W Kabel- und 50 W kabellosem Laden sowie IP68.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
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Technische Daten
- Display
- 6.67" WQHD+ Flow AMOLED, 3200x1440, 526 ppi, up to 120Hz, 3,200 nits peak (25% area), 1,800 nits HBM, up to 2,560Hz instant touch sampling, POCO Shield Glass
- Chipset
- Snapdragon 8 Elite (3nm), 2 x Prime up to 4.32GHz + 6 x Performance up to 3.53GHz, Adreno GPU; VisionBoost D7 graphics chip
- RAM
- 16GB
- Storage
- 256GB / 512GB (UFS 4.1, rollout via OTA varies by region)
- Rear Camera
- 50MP main (Light Fusion 800, 1/1.55", f/1.6, OIS) + 50MP floating telephoto (f/2.0, 60mm equivalent, OIS) + 32MP ultrawide (f/2.2, 120 degrees)
- Front Camera
- 32MP
- Battery
- 5,300 mAh (typical), 120W wired HyperCharge, 50W wireless HyperCharge
- OS
- Xiaomi HyperOS 2
- Dimensions
- 160.26 x 74.95 x 8.39 mm, 212 g
- Durability
- IP68 dust and water resistance
- Connectivity
- 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC, dual SIM, IR blaster, ultrasonic in-display fingerprint sensor
- Audio
- Stereo speakers, 3-mic array, Dolby Atmos, Hi-Res certified
- Colors
- Black, Yellow
Das POCO F7 Ultra ist das Spitzenmodell der POCO-F7-Familie und wurde am 27. März 2025 für den Weltmarkt vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen der Snapdragon 8 Elite, ein 6,67 Zoll großes 2K-AMOLED-Display, eine Dreifachkamera mit einem schwebenden Teleobjektiv (60 mm Kleinbildäquivalent) und eine Ladeausstattung, die 120 W per Kabel mit 50 W kabellos verbindet. Diese Seite ist ein Testbericht auf Grundlage der veröffentlichten technischen Daten und der Herstellerangaben. Einen US-Einführungspreis nennt die offizielle globale Produktseite nicht, deshalb steht hier keiner. Ziel ist zu zeigen, was das Ultra gegenüber seinen Geschwistern zusätzlich bietet, wo Herstellerangaben mit Vorsicht zu lesen sind und für wen sich die Wahl lohnt.
Einordnung im Sortiment
POCO verkauft das F7 in drei Stufen. Das POCO F7 ist das Mainstream-Modell, das POCO F7 Pro nutzt den Flaggschiff-Chip der Vorgängergeneration mit größerem Akku, und das Ultra steht mit der neuesten Silizium-Generation, der besten Kamera und als einziges der drei mit kabellosem Laden laut Datenblatt an der Spitze. Den direkten Abstand zum nächsten Geschwistermodell zeigt POCO F7 Ultra gegen POCO F7 Pro, den zu einem Kamera-Premiumgerät der Konzernmarke POCO F7 Ultra gegen Xiaomi 15 Ultra. Wer wissen will, wie es in der Reihe weiterging, findet das spätere POCO F8 Ultra auf einer eigenen Seite; die Gesamtreihenfolge im Katalog zeigt die Seite Ranglisten.
Design und Display
Das Telefon ist 160,26 mm hoch, 74,95 mm breit und 8,39 mm dick; POCO nennt ein Gewicht von 212 g, gemessen im eigenen Labor. Die Rückseite besteht aus Glas, der Mittelrahmen aus Metall, und die Oberfläche ist glänzend-matt gestaltet. Zwei Farben stehen zur Wahl, Black und Yellow; besonders die gelbe Variante zeigt ein großes rundes Kameramodul auf einer zweifarbig wirkenden Rückseite. Staub- und Wasserschutz ist IP68, wobei POCO ein Untertauchen in ruhigem Süßwasser bis 2,5 Meter für bis zu 30 Minuten angibt; das Unternehmen betont, dass es sich um einen Laborwert handelt, und rät von absichtlichem Wassergebrauch am Strand oder im Pool ab.
Das Display ist ein 6,67 Zoll großes Flow-AMOLED mit WQHD+-Auflösung (3200 x 1440, 526 ppi). Es läuft mit bis zu 120 Hz, erreicht laut POCO 3.200 Nits Spitzenhelligkeit auf 25 Prozent der Fläche und 1.800 Nits im Modus hoher Helligkeit. Die Touch-Abtastrate liegt bei bis zu 480 Hz, im Game-Turbo-Modus sind kurzzeitig 2.560 Hz möglich, und die PWM-Dimmung reicht bis 3.840 Hz. Das Panel unterstützt HDR10+ und Dolby Vision, 12-Bit-Farbtiefe und den DCI-P3-Farbraum, trägt TÜV-Rheinland-Zertifikate für Blaulichtreduktion, Flimmerfreiheit und zirkadiane Verträglichkeit und ist durch POCO Shield Glass geschützt. Der untere Rand wird mit 1,9 mm angegeben. Das F7 Pro ist laut Datenblatt mit demselben Panel ausgestattet, der Bildschirm trennt die beiden Modelle also nicht; entscheidend sind Chip, Teleobjektiv und kabelloses Laden.
Leistung und Software
Der Prozessor ist der Snapdragon 8 Elite in 3-nm-Fertigung mit zwei Prime-Kernen bis 4,32 GHz und sechs Performance-Kernen bis 3,53 GHz sowie Adreno-Grafik. Der Arbeitsspeicher ist LPDDR5X mit 12 GB oder 16 GB, kombiniert mit 256 GB oder 512 GB UFS-4.1-Speicher; laut Fußnote erfolgt die Einführung von UFS 4.1 per OTA-Update und unterscheidet sich je nach Region. POCO nennt einen AnTuTu-v10.4.4-Wert von 2.843.461 aus dem eigenen Labor – eine Herstellerangabe, die auch als solche zu lesen ist. Die Kühlung nutzt ein dreidimensionales Zweikanal-IceLoop-System mit 5.400 mm² Fläche und 15 Temperatursensoren; laut POCO sinkt die SoC-Temperatur um bis zu 3 °C.
Eine Besonderheit ist der VisionBoost D7, ein eigener Grafikchip in 12-nm-Fertigung, der in unterstützten Spielen Funktionen wie 2K-Superauflösung, 120-FPS-Frameinterpolation und Game HDR übernimmt und in bestimmten Szenarien auch Videos bei YouTube und Netflix beeinflusst. POCO weist darauf hin, dass diese Funktionen nur für unterstützte Titel gelten und von der Softwareversion abhängen. Als Software läuft Xiaomi HyperOS 2 mit den HyperAI-Werkzeugen des Unternehmens, darunter KI-Schreibhilfe, KI-Dolmetscher, Circle to Search, Gemini-Anbindung und ein KI-Kreativassistent; die Verfügbarkeit variiert je nach Region.
Kamera
Hier liegt der deutlichste Unterschied zu den günstigeren Geräten. Die Hauptkamera ist ein 50-MP-Sensor vom Typ Light Fusion 800 (1/1,55 Zoll, f/1.6, optische Stabilisierung), für den POCO einen Dynamikumfang von 13,2 EV nennt. Daneben sitzt ein 50-MP-Teleobjektiv mit schwebendem Linsensystem bei f/2.0, OIS und 60 mm Kleinbildäquivalent, das laut POCO von 10 cm bis unendlich fokussiert und 2,5-fachen optischen Zoom sowie Nahaufnahmen erlaubt. Die Ultraweitwinkelkamera hat 32 MP bei f/2.2 und 120 Grad Bildwinkel. Zusammen decken die Kameras nach POCO Brennweiten von 15 mm bis 120 mm ab, dazu kommt ein 20-fach-Ultrazoom im Beta-Stadium. Video ist bis 8K mit 24 Bildern pro Sekunde und 4K mit bis zu 60 Bildern möglich, die Frontkamera hat 32 MP. Die Bildverarbeitung heißt POCO AISP, zu den KI-Werkzeugen zählen KI-Radierer Pro und Bilderweiterung.
Akku und Laden
Der Akku ist mit typisch 5.300 mAh angegeben und damit kleiner als die 6.000 und 6.500 mAh der Pro- und Standardmodelle. Dafür lädt das Gerät schnell: 120 W per Kabel und 50 W kabellos; in eigenen Tests nennt POCO 34 Minuten bis voll per Kabel und 75 Minuten kabellos. Ein Netzteil liegt nicht bei, kabellose Ladegeräte werden separat verkauft; die genannten Zeiten setzen also ein passendes 120-W-Netzteil voraus. Nutzungsangaben von POCO sind 13,5 Stunden Dauerbetrieb, über 15 Stunden Videowiedergabe und mehr als 10 Stunden Navigation, und die Kapazität soll nach 1.600 Zyklen noch mindestens 80 Prozent betragen.
Im Alltag
Neben den Datenblattwerten zählt, wie sich das Gerät im Alltag anfühlt: Mit 8,39 mm Dicke und 212 g ist es für ein 6,67-Zoll-Telefon mit Metallrahmen und Glasrücken kein Leichtgewicht, aber auch nicht ungewöhnlich schwer. Die schmalen Ränder, der Ultraschall-Fingerabdrucksensor mit flexibler Entsperrposition und die KI-gestützte Touch-Erkennung, die laut POCO auch mit nassen, öligen oder behandschuhten Fingern zurechtkommt, sollen die tägliche Bedienung erleichtern. Wie gut das in der Praxis funktioniert, hängt von Software-Updates und individuellen Gewohnheiten ab.
Anschlüsse und Extras
Das Telefon unterstützt Dual-Nano-SIM, 5G, Wi-Fi 7 (mit regionalen Einschränkungen), Bluetooth 6.0 mit LDAC, LHDC 5.0 und Auracast, NFC, einen Infrarotsender und zahlreiche Satellitensysteme einschließlich GPS L1+L5. Zur Entsperrung dienen ein Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display und KI-Gesichtserkennung. Der Ton kommt aus Stereolautsprechern mit Dolby-Atmos- und Hi-Res-Zertifizierung.
Für wen es gedacht ist
Das Ultra passt zu Mobile-Gamern, die den neuesten Chip und einen Grafikhelfer möchten, zu Menschen, die viele Videos auf einem scharfen 2K-Panel sehen, und zu Fotografierenden, die ein echtes Teleobjektiv zu einem niedrigeren Preisniveau als bei Kamera-Flaggschiffen schätzen. Kabelloses Laden macht es außerdem zum richtigen F7 für Schreibtisch- und Autohalterungen, die darauf setzen.
Kompromisse
- Kleinerer Akku: 5.300 mAh sind weniger als bei den anderen F7-Modellen, auch wenn schnelleres Laden einen Teil ausgleicht.
- Kein Netzteil im Karton: die 120-W-Angabe setzt den Kauf eines passenden Adapters voraus.
- Gaming-Extras mit Bedingung: Superauflösung und Frameinterpolation wirken nur in unterstützten Spielen.
- Laborwerte: Helligkeit, Temperatur und Ladezeiten stammen aus POCOs internen Tests.
- Preis unklar: auf der offiziellen Seite war kein US-Listenpreis zu finden, daher vor einem Vergleich lokale Preise prüfen.
Insgesamt ist das F7 Ultra die richtige Wahl, wenn Kameravielfalt und Spitzenleistung zählen; wer Akkugröße und Preis höher gewichtet, schaut auf das Pro oder das Standardmodell.
Platzierung in den Rankings
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist Xiaomi POCO F7 Ultra erschienen?
Xiaomi POCO F7 Ultra erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2025-03-27.
Was sind die wichtigsten Daten von Xiaomi POCO F7 Ultra?
Eckdaten von Xiaomi POCO F7 Ultra: Akku: 5.300 mAh, Bildwiederholrate: 560 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 16 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von Xiaomi POCO F7 Ultra?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


