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OPPO Reno11
Das OPPO Reno11 steckt eine 32-MP-Porträt-Telekamera mit 2-fach-Zoom und eine 50-MP-Hauptkamera mit OIS in ein 7,99 mm dünnes, 182 g leichtes Gehäuse mit gebogenem 6,7-Zoll-AMOLED und 67-Watt-Laden.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
Galerie







Technische Daten
- Display
- 6.7" 3D curved AMOLED, 2412x1080 (FHD+), 120Hz (60/90/120Hz), 800 nits HBM, 394 ppi, HDR10+
- Chipset
- MediaTek Dimensity 7050 (6nm, Mali-G68 MC4)
- RAM
- 12GB
- Storage
- 128GB / 256GB (UFS 2.2)
- RAM Expansion
- Up to 12GB of additional virtual RAM (RAM Expansion, uses storage)
- Rear Camera
- 50MP main (f/1.8, OIS) + 32MP telephoto (2x, f/2) + 8MP ultra-wide (112°)
- Front Camera
- 32MP (f/2.4)
- Battery
- 5,000 mAh (typical; 4,870 mAh rated), 67W SUPERVOOC wired (55W with 100-130V input)
- OS
- ColorOS 14
- Dimensions
- 162.4 x 74.3 x 7.99 mm (Rock Grey) / 8.04 mm (Wave Green), about 182 g
- Connectivity
- 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3, NFC, dual nano-SIM, USB-C
- Other
- Dual stereo speakers, infrared remote control, fingerprint and face unlock, storage card support (as listed on the specs page)
Das OPPO Reno11 5G ist ein schlankes Mittelklassegerät mit gebogenem Display, das auf Porträts setzt. OPPO nennt es „The Portrait Expert“ und unterlegt das mit einer für diese Preisklasse ungewöhnlichen Hardware-Entscheidung: eine eigene 32-MP-Telekamera für 2-fach-Porträts neben einer 50-MP-Hauptkamera mit optischer Stabilisierung. Dazu kommen ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display mit 120 Hz, ein MediaTek Dimensity 7050 und ein 5.000-mAh-Akku, der mit bis zu 67 Watt lädt. Die folgenden Angaben beruhen auf den veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerinformationen, nicht auf unabhängigen Messungen.
Einordnung in die Reno-Reihe
OPPO brachte die Reno11-Reihe am 12. Januar 2024 in Indien auf den Markt; laut der indischen Pressemitteilung des Unternehmens kam das Reno11 Pro 5G am 18. Januar in den Verkauf und das normale Reno11 am 25. Januar. Die regionalen Seiten von OPPO führen eigene lokale Termine, der genaue Verkaufstag unterscheidet sich also je nach Markt. Das Standardmodell ist das günstigere der beiden. Es teilt Designsprache und Porträt-Schwerpunkt mit der Pro-Version, doch beide haben eigene Datenblätter, die Zahlen unten dürfen also nicht mit denen des Pro-Modells vermischt werden. Einen US-Preis nennen die für diesen Überblick genutzten Seiten nicht.
Die Reihe wurde mit dem OPPO Reno12 und dem OPPO Reno12 Pro fortgesetzt, später mit dem OPPO Reno13. Die Seite OPPO Reno11 gegen OPPO Reno12 zeigt, was sich in der nächsten Generation geändert hat.
Design und Display
Am Gehäuse entscheidet sich der erste Eindruck. Es misst 162,4 x 74,3 mm, ist in Rock Grey 7,99 mm dick (in Wave Green 8,04 mm) und wiegt nach den Labordaten von OPPO rund 182 g. Für einen 6,7-Zoll-Bildschirm ist das leicht, und das Unternehmen betont das „kaum spürbare“ Gefühl. Die Rückseite der Version Wave Green trägt ein feines Muster, das nach OPPO von natürlicher Seide übertragen wurde, während Rock Grey matter und glatter wirkt. Beide laufen zu den Seiten hin gebogen aus. Eine Schutzhülle liegt im Karton.
Das Display ist ein 6,7 Zoll großes, 3D-gebogenes AMOLED mit 2412 x 1080 Pixeln (394 ppi). Die maximale Bildwiederholrate beträgt 120 Hz, wählbar mit 60, 90 oder 120 Hz, die Touch-Abtastrate liegt bei höchstens 240 Hz. OPPO nennt bis zu 800 Nits im High-Brightness-Modus, 1,07 Milliarden Farben, HDR10+-Zertifizierung, ein Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis von 93 Prozent und zwei Farbmodi: Vivid mit 100 Prozent DCI-P3 und Natural mit 100 Prozent sRGB. Das Glas ist AGC DT-Star2. Die 800 Nits liegen weit unter dem Spitzenwert von 4.500 Nits, den OnePlus für sein Flaggschiff nennt, und die Auflösung ist Full HD+, nicht QHD. Eine Schutzklasse nach IP führt die Seite nicht auf, was für den Einsatz im Freien zu bedenken ist.
Kamerasystem
Auf der Rückseite sitzen drei Kameras. Die Hauptkamera hat einen 50-MP-Sensor mit Blende f/1,8, 79 Grad Bildwinkel, Autofokus und OIS. Ein 8-MP-Ultraweitwinkel deckt 112 Grad ab, mit einer Festfokus-Optik f/2,2. Die dritte ist das Merkmal, das das Gerät ausmacht: ein 32-MP-Tele, laut OPPO-Seite mit einem Sony-IMX709-Sensor, Blende f/2 und Autofokus. Es ist für 2-fach-Porträtausschnitte gedacht, die für Gesichter eine schmeichelhaftere, weniger verzerrte Perspektive liefern als ein nah gehaltenes Weitwinkel. Dazu bewirbt OPPO eine „Portrait Expert Engine“, die Belichtung und Weißabgleich anhand von Hinweisen von Porträtfotografen anpasst, sowie einen Porträtmodus, in dem sich die Blende der Unschärfe verändern lässt.
Vorn arbeitet eine 32-MP-Selfiekamera mit Blende f/2,4 und 89 Grad Bildwinkel, die bis zu 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen kann. Die rückwärtigen Kameras filmen in 4K mit 30 fps und in 1080p mit 60 fps, dazu kommen Zeitlupe in 1080p bis 480 fps und in 720p bis 960 fps sowie ein Dual-View-Videomodus. In der Software hebt OPPO einen KI-Radierer hervor, der Passanten oder Unordnung entfernt, wenn man einen Kreis darum zieht, und eine intelligente Freistellung in der Galerie.
Leistung, Speicher und Software
Der MediaTek Dimensity 7050 ist ein Achtkern-5G-Chip in 6 nm mit einer ARM Mali-G68 MC4 als Grafikeinheit. Es ist ein Mittelklasse-Chip, der auf flüssige Alltagsnutzung und leichtes Spielen zielt, nicht auf Bildraten-Rekorde. Laut Datenblatt gibt es die Speicherstufen 8 GB + 128 GB, 8 GB + 256 GB und 12 GB + 256 GB. Der Arbeitsspeicher ist LPDDR4x mit 4266 MHz, der Massenspeicher UFS 2.2, ein Schritt hinter dem UFS 3.1 oder 4.0, das in teureren Telefonen inzwischen üblich ist. Die Funktion „RAM-Erweiterung“ fügt bis zu 12 GB virtuellen Arbeitsspeicher hinzu, indem sie Speicherplatz ausleiht; das hilft, Apps im Hintergrund zu halten, verhält sich aber nicht wie echter Arbeitsspeicher.
Das Telefon läuft mit ColorOS 14. OPPO nennt eine Trinity Engine mit Optimierungen, ein Versprechen von 48 Monaten „Fluency Protection“ und eine Ersparnis von bis zu 19 GB bei der 256-GB-Version durch Komprimierung. Diese Angaben stammen aus eigenen Tests von OPPO, und die tatsächliche Erfahrung hängt von Updates und Nutzung ab. Weitere Software-Extras sind ein Smart Touch mit File Dock zum Verschieben von Inhalten zwischen Apps und eine Infrarot-Fernbedienung für Fernseher und Klimaanlagen.
Akku und Laden
Der Akku des Reno11 hat eine typische Kapazität von 5.000 mAh und eine Nennkapazität von 4.870 mAh. Geladen wird mit bis zu 67 Watt per SUPERVOOC, womit laut OPPO in etwa 45 Minuten 100 Prozent erreicht sind. Eine Fußnote erklärt, dass die Leistung bei 200 bis 240 Volt Netzspannung 67 Watt beträgt und bei 100 bis 130 Volt 55 Watt; in Nordamerika lädt das Gerät also etwas langsamer. Das Ladegerät gehört zum Lieferumfang. OPPO behauptet außerdem, der Akku behalte nach vier Jahren täglichen Ladens in der Laborsimulation mehr als 80 Prozent seiner Kapazität. Ob das im Alltag zutrifft, zeigt sich erst nach Jahren.
Audio, Anschlüsse und Extras
Das Reno11 hat zwei Stereolautsprecher und einen Ultra-Volume-Modus, der die Ausgabe um bis zu 300 Prozent anhebt, mit dem Hinweis, dass er nicht für Kopfhörer gilt. Zur Konnektivität gehören 5G, WLAN 6, Bluetooth 5.3 mit mehreren hochwertigen Codecs (aptX, aptX HD, LDAC und LHDC bei unterstützten Kopfhörern), NFC, Dual-Nano-SIM, GPS und ein USB-C-Anschluss. Zur Entsperrung dienen ein Fingerabdrucksensor und Gesichtserkennung. Die Funktion LinkBoost nutzt ein 360-Grad-Antennendesign, das nach OPPO Senden und Empfangen in Gebieten mit schwachem Signal, etwa in Garagen, verbessert.
Für wen es gedacht ist
Das Reno11 passt zu Menschen, die viele Fotos von Menschen machen: Freunde, Familie, Veranstaltungen, Inhalte für soziale Netzwerke. Ein eigenes 2-fach-Porträtobjektiv ist dafür nützlicher als ein Haufen Megapixel. Es eignet sich auch für Käufer, denen ein leichtes, gebogenes, gut aussehendes Telefon und ein schnelles Ladegerät wichtiger sind als Spitzenwerte in Benchmarks. Wer mehr Rohleistung will, sollte das Pro-Modell oder ein Flaggschiff wie das OnePlus 12 ansehen.
Kompromisse
- Bescheidener Chip und Speichertempo: Dimensity 7050 mit LPDDR4x und UFS 2.2 passt eher zur Alltagsnutzung als zu anspruchsvollen Spielen.
- Displayhelligkeit: 800 Nits im High-Brightness-Modus und Full-HD+-Auflösung sind in Ordnung, aber nicht klassenführend.
- Keine genannte IP-Schutzklasse: Das Datenblatt führt keine auf.
- Nebenkameras: Das Ultraweitwinkel ist ein 8-MP-Modul mit Festfokus, und 4K-Video endet bei 30 fps.
- Marktverfügbarkeit: Auf den genutzten Seiten steht kein US-Preis, und die Ladeleistung ist an 100-130-Volt-Netzen niedriger.
Wie das Gerät im Vergleich zu anderen Telefonen abschneidet, zeigen die Ranglisten.
Platzierung in den Rankings
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist OPPO Reno11 erschienen?
OPPO Reno11 erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-01-25.
Was sind die wichtigsten Daten von OPPO Reno11?
Eckdaten von OPPO Reno11: Akku: 5.000 mAh, Bildwiederholrate: 120 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 12 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von OPPO Reno11?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


