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OPPO Reno12 Pro
Das OPPO Reno12 Pro ergänzt ein 6,7-Zoll-AMOLED mit 120 Hz um eine 50-MP-Porträt-Telekamera mit 2-fach-Zoom, eine 50-MP-Selfiekamera, 5.000 mAh und 80-W-Laden.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
Galerie




Technische Daten
- Display
- 6.7" flexible AMOLED with four curved edges, 2412x1080 (394 ppi), up to 120Hz (60/90/120Hz), 1200 nits in sunlight, HDR10+, Gorilla Glass Victus 2
- Chipset
- MediaTek Dimensity 7300-Energy (4nm, octa-core)
- RAM
- 12GB
- Storage
- 256GB / 512GB
- Rear Camera
- 50MP main (f/1.8, OIS) + 50MP telephoto portrait (f/2.0, 2x) + 8MP ultrawide (f/2.2)
- Front Camera
- 50MP (f/2.0, autofocus)
- Battery
- 5,000 mAh (typical; 4,880 mAh rated), 80W SUPERVOOC wired
- OS
- ColorOS 14.1
- Weight
- 180 g (181 g in Nebula Silver)
- Dimensions
- 161.5 x 74.8 x 7.40 mm (7.45 mm in Nebula Silver)
- Water Resistance
- IP65
- Memory type
- LPDDR4X RAM, UFS 3.1 storage
- Extended RAM
- Up to 12GB of storage can be used as temporary RAM
- Connectivity
- Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, NFC, USB Type-C
- Colors
- Nebula Silver, Space Brown, Sunset Gold
Das OPPO Reno12 Pro ist das Spitzenmodell der Reno12-Familie von 2024 und treibt die Idee der Porträtkamera am weitesten: eine 50-MP-Hauptkamera, ein 50-MP-Teleobjektiv für Porträts und eine 50-MP-Selfiekamera mit Autofokus, eingefasst in einen 6,7-Zoll-Bildschirm, der an allen vier Seiten gewölbt ist. OPPO stellte es den europäischen Märkten mit einer globalen Pressemitteilung vom 18. Juni 2024 vor und startete am 12. Juli 2024 in Indien. Dieser Beitrag beruht auf den veröffentlichten Spezifikationen und dem Material des Herstellers; Behauptungen sind deshalb als Behauptungen gekennzeichnet, und es werden keine eigenen Praxiseindrücke erfunden.
Die Stellung innerhalb der Reno12-Reihe
Die Generation hat drei Mitglieder: das Reno12 Pro, das Reno12 und das günstigere Reno12 F. Pro und Standardmodell teilen sich den MediaTek Dimensity 7300-Energy, den 5.000-mAh-Akku und 80-W-Laden. Unterschiede bestehen bei Kameras und Glas: Das Pro bringt das Porträt-Teleobjektiv und die 50-MP-Selfiekamera mit, nutzt Gorilla Glass Victus 2 statt Gorilla Glass 7i und hat ein Display, das an vier statt an zwei Kanten gebogen ist. Der Nachfolger-Jahrgang brachte das Reno13 Pro und später das Reno14, das Reno12 Pro zählt heute also zu den älteren Modellen. Einen US-Preis nennt OPPO auf den hier genutzten Seiten nicht, daher wird keiner angegeben.
Gehäuse und der Vierfach-Bogen
OPPO nennt das Display „Infinite View Screen“ und beschreibt es als Mischung aus dem Aussehen eines gewölbten Panels und dem Griffgefühl eines flachen. Gemeint ist ein Design mit vier sanft abfallenden Kanten; die Ankündigung für Indien nennt eine Krümmung von 43 Grad. Ziel sind Komfort in der Hand und weniger versehentliche Berührungen am Rand, wofür OPPO auch Software einsetzt: Die Funktion Splash Touch soll den Bildschirm bedienbar halten, wenn Finger oder Glas nass sind.
Der Schirm ist ein 6,7-Zoll-Flexible-AMOLED mit 2412 x 1080 Pixeln, etwa 394 Pixeln pro Zoll und einem Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse von 93,5 %. Die Bildwiederholrate lässt sich auf 60, 90 oder 120 Hz einstellen, die Touch-Abtastung erreicht 240 Hz, als Helligkeit sind 600 Nits als einstellbares Maximum und 1.200 Nits bei direkter Sonne angegeben. Das Panel zeigt 1,07 Milliarden Farben und unterstützt HDR10+. Geschützt wird es von Corning Gorilla Glass Victus 2, das OPPO als das widerstandsfähigste Glas bezeichnet, das bisher in einem Reno steckt.
Das Gehäuse ist in Sunset Gold und Space Brown zweifarbig gestaltet: matte obere Hälfte, glänzende untere Hälfte und dazwischen ein metallisches Band. Die dritte Farbe, Nebula Silver, wirkt auf den Herstellerbildern fliederfarben und trägt eine gewellte Glasstruktur, die sich beim Drehen zu bewegen scheint. Das Telefon misst 161,5 x 74,8 mm, ist etwa 7,40 mm dick (7,45 mm in Nebula Silver) und wiegt etwa 180 g (181 g in Nebula Silver). OPPO gibt IP65 gegen Staub und Spritzwasser an, eine niedrigere Stufe als die IP68- und IP69-Werte mancher Konkurrenten.
Kamera: der Grund für das Pro
Hinten arbeiten eine 50-MP-Hauptkamera (f/1.8, optische Stabilisierung, laut OPPO-Pressemitteilung ein Sony-LYT-600-Sensor), eine 50-MP-Telekamera für Porträts (f/2.0, 50 mm Kleinbildäquivalent, 1x und 2x optisch) und eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera (f/2.2). Ein Porträt-Teleobjektiv ist in dieser Klasse ungewöhnlich; es erlaubt Aufnahmen von Kopf und Schultern mit natürlicher Hintergrundunschärfe, ohne sich allein auf softwarebasierte Freisteller zu verlassen. Das normale Reno12 hat diese Linse nicht.
Auch die Frontkamera ist aufgewertet: eine 50-MP-Einheit mit Autofokus und 90 Grad Blickfeld. Laut OPPO unterstützt sie KI-Porträtretusche in Echtzeit, bei der Gesichtsform, Haaransatz und Wangenknochen schon beim Ausrichten des Bildes angepasst werden können. Vorder- und Rückkameras nehmen 4K-Video mit 30 Bildern pro Sekunde auf, außerdem gibt es Dual-View-Video, das beide Seiten gleichzeitig festhält. Für Fotos nennt OPPO einen verbesserten Blitz-Schnappschuss, der realistischeres Licht und natürlichere Hauttöne liefern soll.
Softwareseitig stehen beim Start generative Werkzeuge im Vordergrund. AI Eraser 2.0 entfernt Personen oder Objekte, AI Clear Face stellt Details weit entfernter Gesichter in Gruppenbildern wieder her, AI Best Face korrigiert geschlossene Augen anhand mehrerer Bilder, und AI Studio erzeugt stilisierte Avatare aus einem Foto. OPPO weist darauf hin, dass einige Funktionen je nach Region variieren, ein Konto oder eine Internetverbindung brauchen und manche zum Start noch fehlten. Sie sind ein Zusatz, kein Hauptkaufgrund.
Leistung, Speicher und Software
Der Dimensity 7300-Energy ist ein 4-nm-Achtkernchip mit vier Cortex-A78- und vier Cortex-A55-Kernen sowie einer Arm-Mali-G615-Grafik. OPPO hat ihn gemeinsam mit MediaTek entwickelt und betont Effizienz statt Spitzentempo. Es ist eine Mittelklasse-Plattform, was sich bei den Speichern zeigt: Das Datenblatt nennt 12 GB LPDDR4X-RAM mit 256 oder 512 GB UFS-3.1-Speicher. Die RAM-Erweiterung von OPPO kann bis zu 12 GB Speicherplatz als temporären Arbeitsspeicher borgen, und die Trinity Engine in ColorOS 14.1 soll Hintergrund-Apps länger am Leben halten. Das sind Herstellerbeschreibungen; Benchmark-Werte werden hier nicht genannt.
Das Telefon läuft mit ColorOS 14.1, unterstützt Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4 mit LDAC und aptX-HD, NFC und USB-C und nimmt zwei Nano-SIM-Karten auf. OPPO nennt außerdem AI LinkBoost, eine Anordnung von neun Antennen, die den Empfang in Aufzügen und Kellern halten soll, sowie BeaconLink, das Sprachanrufe über verstärktes Bluetooth ohne Mobilfunksignal auf etwa 200 Meter im Freien ermöglicht.
Akku und Laden
Der Akku hat eine typische Kapazität von 5.000 mAh (nominal 4.880 mAh). Geladen wird mit 80 W SUPERVOOC; OPPO nennt rund 46 Minuten für eine volle Ladung und 1 bis 32 Prozent in zehn Minuten. Die Laborangaben sprechen von bis zu 2,07 Tagen typischer Nutzung und 25 Tagen Standby, außerdem behauptet OPPO, nach vier Jahren simulierter täglicher Ladung noch über 80 % der Kapazität zu behalten. Alles stammt aus Tests des Herstellers; die reale Ausdauer hängt von Helligkeit, Empfang und der Nutzung des 120-Hz-Modus ab.
Für wen es sich lohnt
Das Reno12 Pro passt zu Menschen, die viele Porträts und Selfies aufnehmen und einen flach wirkenden, gewölbten Bildschirm sowie schnelles Laden ohne Flaggschiffpreis möchten. Weniger überzeugend ist es für Spieler oder alle, die einen sehr starken Chip wollen, denn der Prozessor zielt auf Effizienz. Der Vergleich Reno12 Pro gegen Galaxy A56 zeigt, wie es sich gegen einen beliebten Rivalen schlägt, und die Rangliste liefert einen breiteren Überblick.
Wer dagegen vor allem fotografiert, wird den Unterschied zum Standardmodell am ehesten im Alltag bemerken: bei Porträts von Freunden und Familie, bei Videoanrufen mit der Frontkamera und überall dort, wo ein leichter Zoom ohne Qualitätsverlust gefragt ist. Wer solche Szenen selten aufnimmt, kommt mit dem günstigeren Schwestermodell oft genauso gut zurecht.
Kompromisse
- Die Ultraweitwinkelkamera hat nur 8 MP, Weitwinkelbilder sind also weniger detailreich als Haupt- und Telebilder.
- IP65 schützt vor Spritzwasser und Staub, ist aber keine Schutzklasse für Untertauchen.
- Der Chip gehört zur Mittelklasse, der RAM ist LPDDR4X; bei der Geschwindigkeit liegt es hinter Flaggschiffen.
- Mehrere KI-Funktionen hängen von Region, Konto und Verbindung ab.
- Es ist ein Modell der früheren Generation; das Reno13 Pro bietet neuere Hardware.
Kurz gesagt: Das Reno12 Pro ist ein Mittelklasse-Smartphone mit Porträtfokus, dessen Teleobjektiv, 50-MP-Selfiekamera und 80-W-Laden es leistungsfähiger machen als das normale Reno12, während der bescheidene Chip und die Schutzart IP65 die Erwartungen realistisch halten.
Platzierung in den Rankings
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist OPPO Reno12 Pro erschienen?
OPPO Reno12 Pro erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-07-12.
Was sind die wichtigsten Daten von OPPO Reno12 Pro?
Eckdaten von OPPO Reno12 Pro: Akku: 5.000 mAh, Bildwiederholrate: 120 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 12 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von OPPO Reno12 Pro?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


