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Xiaomi 14 Ultra

Das Xiaomi 14 Ultra kombiniert eine Leica-Vierfachkamera mit 1-Zoll-Hauptsensor und variabler Blende, den Snapdragon 8 Gen 3, ein 6,73-Zoll-LTPO-Display mit 120 Hz sowie 90 W kabelgebundenes und 80 W kabelloses Laden.

Erscheinungsdatum 2024-02-25
Xiaomi 14 Ultra

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

5.000 mAhAkku
920 HzBildwiederholrate
50 MPHauptkamera
16 GBRAM

Technische Daten

Display
6.73" WQHD+ LTPO AMOLED, 3200x1440, 522 ppi, 1-120Hz, 3000 nits peak brightness, 12-bit, 1920Hz PWM dimming
Chipset
Snapdragon 8 Gen 3 (4nm), Adreno GPU
RAM
16GB
Storage
512GB
Rear Camera
50MP main (Sony LYT-900 1-inch type, f/1.63-f/4.0 variable aperture, OIS) + 50MP ultrawide (12mm, f/1.8, 122 degrees) + 50MP telephoto (75mm, f/1.8, OIS) + 50MP periscope (120mm, f/2.5, OIS)
Front Camera
32MP in-display selfie camera
Battery
5000 mAh (typical), 90W wired HyperCharge, 80W wireless HyperCharge, reverse wireless charging
OS
Xiaomi HyperOS
Dimensions
161.4 x 75.3 x 9.20 mm, 219.8 g
Water resistance
IP68
Connectivity
5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, dual nano SIM (DSDA), USB-C 3.2 Gen 2
Video
8K at 30 fps, 4K up to 120 fps, Dolby Vision HDR recording, 10-bit LOG
Colors
Black, White

Das Xiaomi 14 Ultra ist ein Kamera-Flaggschiff: Im Mittelpunkt stehen ein Hauptsensor im 1-Zoll-Format mit variabler Blende und ein Leica-System mit vier Kameras, verpackt in ein Gehäuse, das bewusst an eine Kompaktkamera erinnert. Im Inneren arbeiten ein Snapdragon 8 Gen 3, 16 GB RAM und 512 GB Speicher – so führt Xiaomi die Konfiguration auf der globalen Produktseite auf. Dieser Überblick stützt sich auf die veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben. Er zeigt, wo das Gerät in der Ultra-Reihe steht, was die Hardware leistet und welche Aussagen von Xiaomi Laborwerte sind, die von den Bedingungen abhängen.

Einordnung in die Modellreihe

Die Ultra-Modelle bilden die Spitze der nummerierten Xiaomi-Reihe und sind die Geräte, bei denen der Hersteller am meisten in die Bildtechnik investiert. Das 14 Ultra löste das 13 Ultra ab; ihm folgten das Xiaomi 15 Ultra und später das Xiaomi 17 Ultra. Gegenüber dem normalen Xiaomi 15 kostet ein Ultra mehr und tauscht etwas Handlichkeit gegen größere Sensoren und längere Brennweiten. Wie viel sich in einer Generation geändert hat, zeigt der Vergleich Xiaomi 14 Ultra gegen Xiaomi 15 Ultra mit beiden Datenblättern nebeneinander.

Einen Preis nennt Xiaomi auf der Seite nicht, und die globale Reihe wurde je nach Land unterschiedlich bepreist; deshalb steht hier kein US-Listenpreis. Das angegebene Veröffentlichungsdatum entspricht dem Datum der globalen Vorstellung, das auf der Produktseite selbst nicht abgedruckt ist.

Design und Display

Die Rückseite beherrscht eine große kreisrunde Kamerainsel mit goldfarbenem Ring, bezogen ist das Gehäuse mit dem, was Xiaomi „Nano-Tech-Vegan-Leder“ nennt. Es gibt zwei Ausführungen, Schwarz und Weiß; laut Xiaomi ist das Design eine Verbeugung vor der Leica M10-P. Der Rahmen besteht aus der Aluminiumlegierung 6M42, die nach Herstellerangabe bis auf die Rückseite reicht, die Front schützt Xiaomi Shield Glass. Die Festigkeits- und Sturzwerte wurden in Xiaomis eigenen Laboren im Vergleich zu früheren Modellen gemessen. Faktoren wie „zehnmal sturzfester als das 13 Ultra“ sind also relative Herstellerangaben und keine unabhängigen Tests. Mit 161,4 x 75,3 x 9,20 mm und 219,8 g ist das Gerät schwer, aber für ein Telefon mit derart viel Glas in der Kamera nicht ungewöhnlich.

Das Display ist ein 6,73 Zoll großes LTPO-AMOLED mit 3200 x 1440 Pixeln, das sind 522 ppi. Die Bildwiederholrate passt sich zwischen 1 und 120 Hz an. Xiaomi nennt 3000 Nits Spitzenhelligkeit, 12 Bit Farbtiefe, den Farbraum DCI-P3 und 68 Milliarden Farben, dazu 1920-Hz-PWM-Dimmung und mehrere Augenschutz-Zertifikate des TÜV Rheinland. Das Panel ist an allen vier Seiten gebogen, was Xiaomi als „All Around Liquid Display“ vermarktet. Der Fingerabdrucksensor sitzt im Display, vorn gibt es eine 32-MP-Selfie-Kamera. HDR10+ und Dolby Vision werden bei der Wiedergabe unterstützt, die Touch-Abtastrate liegt bei bis zu 240 Hz.

Leistung und Software

Als Prozessor dient der Snapdragon 8 Gen 3 in 4 nm mit einem Cortex-X4-Kern bei 3,3 GHz, fünf weiteren Leistungskernen und zwei Effizienzkernen. Dazu kommen LPDDR5X-Speicher mit 8533 Mbit/s und UFS-4.0-Flash. Aufgeführt ist die Kombination aus 16 GB RAM und 512 GB; andere Varianten mögen in einzelnen Regionen existieren, stehen aber nicht auf der hier verwendeten Seite, weshalb dieser Überblick 16/512 GB als dokumentierte Ausstattung behandelt. Xiaomi nennt gegenüber der Vorgängerplattform 32 Prozent mehr CPU- und 34 Prozent mehr GPU-Leistung. Das sind Laborwerte; entscheidend ist ohnehin, dass es sich um dieselbe Plattform handelt, die viele Konkurrenten 2024 nutzen – das Dauerverhalten hängt also vor allem von der Kühlung ab. Xiaomi verbaut dafür einen Flüssigkeitskreislauf und, ungewöhnlich, einen zweiten Kühlkreis nur für die Kamera.

Als Betriebssystem läuft Xiaomi HyperOS. Eine Android-Version nennt die Produktseite nicht, deshalb wird hier keine behauptet. Die Anbindung ist umfassend: Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, 5G mit Dual-Nano-SIM und DSDA (beide SIM-Karten gleichzeitig aktiv, abhängig von den Frequenzbändern) sowie ein USB-C-Anschluss nach USB 3.2 Gen 2 mit theoretisch bis zu 10 Gbit/s. Die Stereolautsprecher unterstützen Dolby Atmos, bei den Bluetooth-Codecs nennt Xiaomi unter anderem LDAC, aptX Adaptive und LHDC 5.0.

Kamerasystem

Dafür ist das Telefon gebaut. Die Hauptkamera nutzt Sonys LYT-900 im 1-Zoll-Format mit 3,2-Mikrometer-Pixeln (4-in-1) und einer stufenlos einstellbaren Blende von f/1,63 bis f/4,0. Laut Xiaomi sorgen die Blendenlamellen, ein 12-Bit-Aktuator und die sechsblättrige Form bei offener Blende für natürliche Unschärfe und bei geschlossener für Sternreflexe an Lichtquellen. Das Hauptobjektiv entspricht 23 mm. Dazu kommen drei weitere 50-MP-Kameras: ein Ultraweitwinkel mit 12 mm Äquivalent (f/1,8, 122 Grad, 5 cm Makro), ein schwimmend gelagertes Teleobjektiv mit 75 mm (f/1,8, OIS, 10 cm Makro) und ein Periskop-Tele mit 120 mm (f/2,5, OIS, 30 cm Makro). Zusammen decken die vier Linsen etwa 12 bis 240 mm in sechs Brennweiten ab, wobei der längste Bereich digital erweitert wird.

Die Bildverarbeitung übernimmt die Plattform „AISP“, für die Xiaomi 60 TOPS Rechenleistung angibt, mit Funktionen wie FusionLM, ToneLM und Master Portrait. Als Farbstile gibt es Leica Authentic Look und Leica Vibrant Look; der Straßenfotografie-Modus bietet feste Brennweiten von 23, 28, 35, 50, 85 und 135 mm mit Messsucher-Rahmen. Für Video nennt die Seite 8K mit 30 Bildern pro Sekunde, 4K mit bis zu 120 fps, Dolby-Vision-Aufnahme bis 4K, 10-Bit-LOG und ein Vierfach-Mikrofonfeld mit Richtungsaufnahme. Ein separates Foto-Kit mit Griff und 67-mm-Filteradapter wird einzeln verkauft und liegt nicht bei.

Wie bei jedem solchen System hängt die Bildqualität von Abstimmung, Licht und Bildverarbeitung ab; ein Datenblatt kann das nicht beantworten. Es zeigt aber die Breite: vier 50-MP-Kameras, große Blenden und optische Stabilisierung bei dreien davon.

Akku und Laden

Xiaomi gibt eine typische Akkukapazität von 5000 mAh an. Das ist weniger als bei einigen Konkurrenten, darunter Telefone mit Silizium-Karbon-Zellen, doch die Ladegeschwindigkeit ist eine Stärke: 90 W kabelgebunden, 80 W kabellos (HyperCharge) sowie umgekehrtes kabelloses Laden. Die Laborwerte lauten 33 Minuten bis voll per Kabel und 46 Minuten kabellos im Boost-Modus; dafür braucht man Xiaomis eigenes 90-W-Netzteil und ein passendes Funkladegerät, das separat verkauft wird. Eine Fußnote der Seite besagt zudem, dass in Thailand kein Netzteil im Karton liegt und Netzteil und Kabel dort separat erhältlich sind – prüfen Sie also den Lieferumfang in Ihrem Land. Die angegebenen 14,5 Stunden Dauernutzung stammen aus Xiaomis Labor und nicht aus einem Standardtest.

Genannt wird außerdem IP68, geprüft in ruhigem Süßwasser bis 1,5 Meter für 30 Minuten. Wie üblich weist Xiaomi darauf hin, dass der Schutz mit der Zeit nachlassen kann und Flüssigkeitsschäden nicht von der Garantie gedeckt sind.

Für wen das Gerät gedacht ist

Das 14 Ultra richtet sich an alle, die von der Handykamera ein ernsthaftes Fotowerkzeug erwarten: vier brauchbare Brennweiten, manuelle Kontrolle, RAW-Aufnahme und ein Zubehörsystem. Es passt auch zu Videofilmern, die 8K, Log und Dolby Vision schätzen, und zu allen, die schnelles Laden per Kabel und kabellos wollen. Gegenüber einem Galaxy S25 Ultra bietet es einen größeren Hauptsensor mit mechanisch variabler Blende; zur Dauer der Softwareupdates macht Xiaomis Seite keine Angabe, ein Vergleich auf dem Papier ist daher an dieser Stelle nicht möglich.

Kompromisse

Insgesamt ist das Xiaomi 14 Ultra eher ein Spezialist: Die Bildhardware ist der klarste Grund für den Kauf, Akkugröße und Gewicht sind die klarsten Gründe, anderswo zu suchen. Wo es im Vergleich zu aktuellen Geräten steht, zeigt die Rangliste.

Platzierung in den Rankings

Xiaomi 14 Ultra mit ähnlichen Geräten vergleichen

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist Xiaomi 14 Ultra erschienen?

Xiaomi 14 Ultra erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-02-25.

Was sind die wichtigsten Daten von Xiaomi 14 Ultra?

Eckdaten von Xiaomi 14 Ultra: Akku: 5.000 mAh, Bildwiederholrate: 920 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 16 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von Xiaomi 14 Ultra?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.