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ZTE REDMAGIC 10 Air
Ein schlankes Gaming-Handy mit 205 g: Snapdragon 8 Gen 3, 6,8-Zoll-AMOLED mit 120 Hz, 520-Hz-Schultertasten, lüfterlose ICE-X-Kühlung und 6.000-mAh-Akku mit 80 Watt.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
Galerie






Technische Daten
- Display
- 6.8" AMOLED, 2480x1116, up to 120Hz, 2000Hz peak touch sampling, 1,600 nits max, 100% DCI-P3
- Chipset
- Snapdragon 8 Gen 3 (3.3GHz Cortex-X4) with RedCore R3 gaming chip
- RAM
- 12GB / 16GB
- Storage
- 256GB / 512GB
- Rear Camera
- 50MP main + 50MP secondary, OIS
- Front Camera
- 16MP
- Battery
- 6,000 mAh, up to 80W wired
- OS
- REDMAGIC OS 10
- Weight
- 205 g
- Dimensions
- 164.3 x 76.6 x 7.85 mm
- Water Resistance
- IP54
- Glass
- Corning Gorilla Glass, aluminium mid-frame
Das REDMAGIC 10 Air ist ein Gaming-Smartphone, das möglichst wenig nach Gaming-Smartphone aussieht. Der Hersteller, die zu ZTE gehörende Gaming-Marke REDMAGIC, behält alles, was Mobilspielern wichtig ist – einen Qualcomm-Spitzenchip, Schultertasten und aufwendige Kühlung –, packt es aber in ein nur 7,85 mm dünnes Gehäuse mit 205 g Gewicht. Diese Seite beruht auf den veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben und kennzeichnet Herstellerbehauptungen als solche, nicht als Messergebnisse.
Einordnung in die REDMAGIC-Reihe
REDMAGIC bietet üblicherweise zwei Arten von Geräten an: große „Pro“-Modelle mit eingebautem Lüfter und wuchtigem Auftritt sowie leichtere „Air“-Modelle, die auf den Lüfter zugunsten einer schlankeren Form verzichten. Das 10 Air gehört zur zweiten Gruppe. Zu den Geschwistern zählen das lüftergekühlte REDMAGIC 10S Pro und das neuere REDMAGIC 11 Pro, die preislich und leistungsmäßig darüber liegen. Wer maximale Dauerleistung will, schaut dort hin; das Air ist für alle gedacht, die das Gerät auch in der Hosentasche tragen möchten, ohne dass es sich wie ein Ziegel anfühlt.
Im weiteren Markt liegt dem Air das ASUS ROG Phone 9 Pro am nächsten, das einen neueren Chip und ein schwereres Gehäuse mitbringt, während das OnePlus 13 ein universelles Flaggschiff mit großem Akku ist. Das Air lässt sich auf der Vergleichsseite direkt neben das OnePlus stellen.
Design und Display
Das Gehäuse misst 164,3 x 76,6 x 7,85 mm, besitzt einen Mittelrahmen aus Flugzeugaluminium und Glas auf beiden Seiten. Es gibt die Farben Schwarz (Twilight), Weiß (Hailstone) und Orange (Flare). Die orange Version ist die auffällige mit einem durchbrochenen Fenster auf der Rückseite; die anderen beiden sind schlicht. Der Schutz gegen Wasser und Staub beträgt nur IP54, das bedeutet Spritzwasserschutz statt Untertauchen – eine niedrigere Stufe als die IP68 der meisten gängigen Flaggschiffe.
Die Vorderseite wird von einem 6,8 Zoll großen AMOLED-Display im Format 20:9 mit 2480 x 1116 Pixeln beherrscht. REDMAGIC nennt eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, ein Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse von 93,7 %, maximal 1.600 Nits Helligkeit, 100 % DCI-P3-Abdeckung und eine Farbgenauigkeit unter Delta E 1, geschützt durch Corning Gorilla Glass. Beim Spielen zählt neben der Bildrate auch die Touch-Abtastrate: Der Hersteller gibt eine Spitze von 2000 Hz bei einem Durchschnitt von 960 Hz an. Die Frontkamera ist eine 16-Megapixel-Einheit; wie sie im Display untergebracht ist, beschreibt die Spezifikationsseite nicht.
Leistung und Kühlung
Als Prozessor dient der Snapdragon 8 Gen 3, dessen Cortex-X4-Kern bis zu 3,3 GHz erreicht, zusammen mit Adreno-Grafik. Das ist der Spitzenchip der vorigen Qualcomm-Generation, für jedes aktuelle Spiel aber weiterhin sehr leistungsfähig. REDMAGIC sagt, der Chip werde durch den eigenen Gaming-Chip RedCore R3 und die „Energy Cube“-Technik ergänzt; die Seite verrät nicht genauer, was beide jeweils tun. Beim Speicher stehen 12 GB oder 16 GB LPDDR5X sowie 256 GB oder 512 GB UFS 4.0 zur Wahl; die orange Variante Flare gibt es nur mit 16 GB + 512 GB.
Da es keinen Lüfter gibt, übernehmen passive Bauteile die Wärmeabfuhr: ein „ICE-X“-System mit einer 9-lagigen Dampfkammer (6.100 mm² Fläche), Flüssigmetall, Graphen, Kupferfolie und Wärmeleitgel am Rahmen. Eine Kundenbewertung auf der Shopseite lobt das Fehlen eines eingebauten Lüfters, weil sich so kein Staub im Gerät ansammeln könne. Passive Kühlung in einem 7,85 mm dünnen Gehäuse hat Grenzen; bei sehr langen Sitzungen mit maximalen Einstellungen kann es daher zu Drosselung kommen, und unabhängige Tests sind dafür der beste Anhaltspunkt.
Die Software heißt REDMAGIC OS 10. Sie bietet den Game Space, eine anpassbare Magic Key, Lichtsteuerung für die RGB-Streifen neben den Schultertasten und Google Gemini als KI-Assistent. Laut Seite erhält das 10 Air ab Markteinführung drei Jahre lang alle ein bis zwei Monate Updates, darunter mindestens ein großes Android-Update; regionale gesetzliche Unterschiede können das ändern.
Schultertasten, Klang und Haptik
Das Markenzeichen sind zwei kapazitive Schultertasten mit 520 Hz Touch-Abtastrate und RGB-Beleuchtung. Sie lassen sich Bildschirmsteuerungen zuordnen, sodass auch Spiele ohne native Controller-Unterstützung funktionieren. Den Ton liefern zwei Lautsprecher, die REDMAGIC als DTS:X-zertifiziert und mit Qualcomm Snapdragon Sound abgestimmt beschreibt; der Vibrationsmotor ist ein Linearmotor vom Typ „0815“. An Verbindungen sind Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, Dual-Nano-SIM mit 5G SA und NSA sowie GPS auf den Bändern L1, L2 und L5 genannt. Der Anschluss ist ein USB-2.0-Typ-C; ob Videoausgabe auf einen Monitor funktioniert, sollte man vor dem Kauf klären.
Zur Bedienung gehört außerdem ein Display, das für Spiele ausgelegt ist: Die hohe Touch-Abtastrate verkürzt die Zeit zwischen Berührung und Reaktion, und die Schultertasten erlauben es, zwei zusätzliche Finger ins Spiel zu bringen, ohne den Bildschirm zu verdecken. Wie spürbar das im Alltag ist, hängt vom Genre ab; in schnellen Shootern ist der Unterschied größer als in Rollenspielen oder Strategiespielen.
Kamera
Hinten sitzt ein Paar aus zwei 50-Megapixel-Kameras mit OmniVision-Sensoren (OV50E40 und OV50D40), Pixelgrößen von 1,0 und 0,64 Mikrometer, Blenden f/1.88 und f/2.05, optischer Bildstabilisierung, einem Objektiv mit sieben Linsen und Antireflexbeschichtung. Was der zweite Sensor genau ist, sagt die Seite nicht – man sollte also nicht von einem Teleobjektiv ausgehen; ein optischer Zoom wird nicht genannt. Vorn arbeitet eine 16-Megapixel-Kamera (OV16EQ, f/2.0) mit KI-Verbesserung. Gaming-Telefone kauft man selten wegen der Kamera, und REDMAGIC tut auch nicht so, als wäre es anders: Die Kamera ist eine solide Zugabe, kein Hauptmerkmal.
Wer nebenbei Videos aufnehmen will, findet 4K nicht ausdrücklich auf der Spezifikationsseite erwähnt; dort stehen nur Sensoren, Blenden und die Stabilisierung. Auch bei der Bildverarbeitung gibt REDMAGIC keine Details bekannt, sodass sich die Qualität in schwachem Licht nur anhand unabhängiger Beispielaufnahmen beurteilen lässt.
Akku und Laden
Der 6.000-mAh-Akku ist für ein so schlankes Gerät groß, und die 80-Watt-Kabelladung, die REDMAGIC angibt, soll ihn zügig füllen. In der Verpackung liegen ein Netzteil und eine transparente Hülle. Kabelloses Laden ist in den Spezifikationen nicht aufgeführt. Der Werbeslogan des Herstellers, „Power That Won't Quit“, ist eine Aussage zur Ausdauer und kein Messwert; die tatsächliche Laufzeit hängt stark von Spiel, Helligkeit und Bildrate ab.
Für wen es sich eignet
Das Gerät passt zu mobilen Spielern, denen Tragbarkeit wichtig ist, die Schultertasten und einen großen Akku wollen und die nicht die letzten Prozente an Dauerleistung brauchen. Es eignet sich auch für Käufer, die ein Gaming-Handy suchen, aber eine bescheidene Kamera und IP54 in Kauf nehmen. Die Rangliste zeigt, wie sich die Hardware des Air gegenüber aktuellen Geräten in anderen Kategorien schlägt.
Ein praktischer Punkt ist der Bezugsweg. REDMAGIC verkauft vor allem über eigene regionale Webshops, und die globale Seite nennt mehrere Speicher- und Farbkombinationen, 12 Monate Garantie auf das Telefon und 15 Tage Rückgaberecht; die Netzkompatibilität sollte man vor der Bestellung anhand der veröffentlichten Bandliste prüfen. Es ist also kein Gerät, das man einfach beim Mobilfunkanbieter um die Ecke bekommt, und wo das Unternehmen Einfuhrabgaben im Voraus erhebt, muss man sie einplanen.
Kompromisse
- Chip der Vorgängergeneration: Der Snapdragon 8 Gen 3 ist nicht der neueste.
- Nur IP54, keine Schutzklasse für Untertauchen.
- Kein Lüfter, daher kann es bei langem Spielen unter Volllast eher zu Drosselung kommen als bei den Pro-Modellen.
- Kamera als Nebensache, kein Teleobjektiv genannt.
- Verfügbarkeit: Die globale Shopseite führt das Gerät als nicht mehr lieferbar und bewirbt neuere Modelle.
Das REDMAGIC 10 Air erfüllt den Anspruch, ein schlankeres, leiseres Gaming-Handy zu sein; seine ehrlichen Stärken sind Schultertasten, Display und Akku, nicht Kamera oder Wasserschutz.
Platzierung in den Rankings
ZTE REDMAGIC 10 Air mit ähnlichen Geräten vergleichen
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist ZTE REDMAGIC 10 Air erschienen?
ZTE REDMAGIC 10 Air erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2025-02-01.
Was sind die wichtigsten Daten von ZTE REDMAGIC 10 Air?
Eckdaten von ZTE REDMAGIC 10 Air: Akku: 6.000 mAh, Bildwiederholrate: 120 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 16 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von ZTE REDMAGIC 10 Air?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


