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OPPO Reno14 Pro

Das OPPO Reno14 Pro kombiniert ein 6,83 Zoll großes 120-Hz-AMOLED und den Dimensity 8450 mit drei 50-MP-Kameras samt 3,5-fach-Tele sowie einem 6200-mAh-Akku mit 80 W Laden.

Erscheinungsdatum 2025-07-01
OPPO Reno14 Pro

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

6.200 mAhAkku
120 HzBildwiederholrate
50 MPHauptkamera
12 GBRAM

Technische Daten

Display
6.83" AMOLED (flexible), 1272 x 2800 (FHD+), up to 120Hz (60/90/120Hz), 1200 nits peak (HBM, typical), Gorilla Glass 7i
Chipset
MediaTek Dimensity 8450 (4nm)
RAM
12GB
Storage
256GB / 512GB (UFS 3.1, no card slot)
Rear Camera
50MP main (f/1.8, OIS) + 50MP 3.5x telephoto (f/2.8, OIS) + 50MP ultra-wide (f/2.0, autofocus)
Front Camera
50MP (f/2.0, autofocus)
Battery
6200 mAh (typical), 80W SUPERVOOC wired, 50W AIRVOOC wireless
OS
ColorOS 15.0
Dimensions
163.35 x 76.98 x 7.48 mm (Titanium Grey) / 7.58 mm (Opal White), about 201 g
Protection
IP69 water and dust resistance
Connectivity
Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4, NFC, USB Type-C

Das OPPO Reno14 Pro ist auf der globalen Website von OPPO das Spitzenmodell der Reno14-Familie. Es stützt sich auf drei Pfeiler: ein großes, 6,83 Zoll messendes AMOLED-Display mit 120 Hz, ein Kamerasystem mit dreimal 50 Megapixeln samt 3,5-fach-Teleobjektiv und einen 6200-mAh-Akku, der mit 80 Watt lädt. Grundlage dieses Textes sind die veröffentlichten Daten und Herstellerangaben auf den globalen Produkt- und Spezifikationsseiten von OPPO. Wo der Hersteller einen Nutzen beschreibt, statt einen Messwert zu nennen, ist das als Herstellerangabe gekennzeichnet; eigene Benchmarks gibt es hier nicht.

Fünf Fragen vor dem Kauf

Weil das Reno14 Pro zwischen Mittelklasse und Oberklasse einzuordnen ist, lohnt es sich, die Entscheidung an praktischen Fragen festzumachen statt an einem reinen Zahlenvergleich.

Ist es groß? Ja. OPPO nennt 163,35 mm Höhe, 76,98 mm Breite und rund 201 g Gewicht; die Dicke beträgt 7,48 mm in Titanium Grey und 7,58 mm in Opal White. Der Anteil des Displays an der Vorderseite liegt laut Hersteller bei 93,6 Prozent. Wer ein Gerät für die Einhandbedienung sucht, sollte sich das kleinere OPPO Reno14 mit 187 g ansehen.

Ist es schnell genug? Zum Einsatz kommt der MediaTek Dimensity 8450, ein 4-nm-Chip mit acht Kernen, dazu 12 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und UFS-3.1-Speicher mit 256 GB oder 512 GB. Das ist eine obere Mittelklasse-Plattform und kein Flaggschiff-Chip; OPPO spricht von einer gemeinsam abgestimmten Variante.

Ist die Kamera vielseitig? Es gibt eine 50-MP-Hauptkamera, ein 50-MP-Teleobjektiv mit 3,5-fach optischem Zoom, eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera mit Autofokus und eine 50-MP-Frontkamera. Dass jedes Objektiv dieselbe Auflösung bietet, ist in dieser Preisklasse selten.

Hält der Akku durch? Die typische Kapazität beträgt 6200 mAh (nominal 6058 mAh), viel für ein so schlankes Gehäuse.

Ist es robust? OPPO gibt IP69 gegen Wasser und Staub an, vorn schützt Gorilla Glass 7i.

Einordnung in die Reno-Reihe

Zur globalen Reno14-Reihe gehören das Reno14 Pro, das Reno14 und das Reno14 F. Das Pro ist das einzige Modell mit 50-MP-Ultraweitwinkel, das einzige mit aufgeführtem kabellosem Laden und das mit dem größten Display. Das normale Reno14 setzt auf den Dimensity 8350 und einen 6,59-Zoll-Bildschirm, während das OPPO Reno14 F zu einem Snapdragon 6 Gen 1 und deutlich schlichterer Kameraausstattung greift. Die nächste Generation findet sich im OPPO Reno15 Pro mit anderem Kameraaufbau, sodass sich die Erfahrung nicht eins zu eins übertragen lässt. Die geprüften Seiten führen das Gerät unter der Modellnummer CPH2739 und nennen keinen US-Preis; deshalb steht hier keiner.

Gehäuse und Bildschirm

Das Telefon gibt es in Opal White und Titanium Grey. Die weiße Version ist der Hingucker: Laut OPPO entsteht der changierende Schimmer durch einen „Iridescent Glow Process“, den das Unternehmen als branchenweit erstmalig bezeichnet, und die Kameraeinheit nennt OPPO „Gradient Aura Design“. Die Rückseite soll aus mattiertem, fingerabdruckresistentem Samtglas bestehen, der Rahmen aus einer Aluminiumlegierung in Luftfahrtqualität. Das sind Marketingbegriffe, doch die Renderbilder zeigen tatsächlich ein perlmuttartiges Muster, das sich von einfachem Glas abhebt.

Das Display ist ein flexibles AMOLED mit 1272 x 2800 Pixeln, etwa 450 ppi. Die Bildrate reicht bis 120 Hz, wählbar sind 60, 90 und 120 Hz; die Touch-Abtastrate liegt maximal bei 240 Hz. OPPO nennt 600 Nits typische Helligkeit, 1200 Nits im Modus für hohe Helligkeit, 1,07 Milliarden Farben (10 Bit) und eine DCI-P3-Abdeckung von 100 Prozent in den Modi Natural, Pro und Vivid. Hinzu kommen HDR10+, ein Splash-Touch-Modus für nasse Finger und ein Handschuhmodus. Ein optischer Fingerabdrucksensor im Display sowie Gesichtserkennung übernehmen die Entsperrung.

Leistung, Kühlung und Funk

Dem Dimensity 8450 steht laut Datenblatt eine Arm-G720-MC7-GPU mit 1300 MHz zur Seite. In den Werbetexten nennt OPPO Zuwächse gegenüber einer nicht genannten Vorgängerplattform: 41 Prozent bei der CPU-Spitzenleistung mit mehreren Kernen, 24 Prozent bei der GPU und 54 Prozent beim NPU-Gesamterlebnis. Weil die Vergleichsbasis fehlt, taugen die Zahlen höchstens als Richtwert.

Die Kühlung ist ein sichtbares Verkaufsargument. OPPO beschreibt ein „AI Nano Dual-Drive Cooling System“ mit 5300 mm² Vapor Chamber und 18755 mm² Graphit. In einer Fußnote heißt es, beim Spielen von Mobile Legends bei 35 Grad blieben Vorder-, Rück- und Seitentemperatur unter 41 Grad, und bei Raumtemperatur seien rund zehn Stunden stabile Bildraten möglich. Zu den Spiele-Extras zählen AI LinkBoost 3.0 mit Antennenumschaltung, ein WLAN-Booster und der Modus „Silent Launch“.

Die Anschlussliste ist umfangreich: Wi-Fi 6E mit 2x2 MIMO (nicht in allen Märkten verfügbar; OPPO nennt Ägypten, Bangladesch, Indonesien und die Türkei), Bluetooth 5.4 mit LDAC und LHDC 5.0, NFC, USB-C und Dual-SIM mit Nano-SIM plus eSIM. Einen Steckplatz für Speicherkarten gibt es nicht, die Wahl zwischen 256 GB und 512 GB ist also endgültig.

Software und KI-Funktionen

Ab Werk läuft ColorOS 15.0. OPPO weist darauf hin, dass manche KI-Funktionen erst per Update kommen und je nach Region sowie Internetverbindung variieren. Genannt werden AI Recompose (Bildausschnitt-Vorschläge), AI Perfect Shot (geschlossene Augen werden ersetzt), AI Style Transfer, AI Translate, Sprachtranskription (VoiceScribe), AI Call Summary, AI Mind Space für Notizen und ein Anruf-Übersetzer. Google Gemini ist mit einem Overlay eingebunden, das sich auf den Bildschirminhalt beziehen kann; dazu kommen BeaconLink 2.0 für Offline-Nachrichten und O+ Connect für den Austausch mit Apple-Geräten. Überprüft haben wir diese Funktionen nicht, und ihr Nutzen hängt von Sprache und Markt ab.

Die Kameras im Detail

Auf dem Papier sind die Kameras das stärkste Argument für das Pro. Der Hauptsensor hat eine f/1.8-Optik, nach OPPO-Angabe eine Sensorgröße von 1/1,55 Zoll und eine zweiachsige optische Stabilisierung. Das Teleobjektiv bietet f/2.8, 30 Grad Bildwinkel, Autofokus und Stabilisierung und erreicht 3,5-fach optisch. Die Ultraweitwinkelkamera hat f/2.0, 116 Grad Bildwinkel und Autofokus, was auch Nahaufnahmen erlaubt. Die Frontkamera löst mit 50 MP bei f/2.0 auf und fokussiert automatisch.

Stark betont OPPO die „AI Flash Photography“ mit einem dreiteiligen Blitzdesign für dunkle Partys und Abendessen. Dazu kommen AI Flash Motion Photo, ein Export von Bewegtfotos, der aus 4K-Videos drei Sekunden lange Clips oder bis zu 90 Einzelbilder ziehen kann, und das Teilen von Motion Photos auf Instagram (der Starttermin hängt von Instagram-Updates ab). Videos nimmt das Pro vorn und hinten mit bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde auf, Zeitlupe bis 1080p mit 480 fps und Dual-View-Video sind möglich. Unterwasseraufnahmen sind ein eigener Modus; OPPO rät zu einem professionellen wasserdichten Gehäuse und zu maximal zwei Metern Tiefe.

Akku und Laden

Mit 6200 mAh typischer Kapazität gehört der Akku zu den größeren in einem so dünnen Gehäuse. OPPO unterstützt 80 Watt SUPERVOOC per Kabel, die das Gerät nach Herstellerangabe in etwa 47 Minuten von 1 auf 100 Prozent bringen, sowie 50 Watt AIRVOOC kabellos. Außerdem arbeitet das Telefon mit niedrigeren SUPERVOOC-Stufen sowie 33 W PPS und 13,5 W PD zusammen, was bei fremden Netzteilen hilft. Die Zeiten stammen aus Laborbedingungen des Herstellers.

Für wen es sich eignet

Das Reno14 Pro passt zu Menschen, denen Akkulaufzeit, ein gutes Teleobjektiv und ein großes Display wichtiger sind als ein Flaggschiff-Chip. Auf Reisen und für Fotos im Freundeskreis ist es eine vernünftige Wahl, und die Kombination aus IP69, kabellosem Laden und großem Akku ist auf diesem Niveau ungewöhnlich. Die Kompromisse: Größe und Gewicht, ein Chip eine Stufe unter den Top-Prozessoren, kein Kartenslot und KI-Funktionen, die später per Update eintreffen können. Beachten sollten Käufer außerdem, dass die geprüften Seiten keinen Preis nennen.

Zum Vergleich: Der Vergleich OPPO Reno14 Pro gegen OnePlus 13 zeigt eine Alternative mit größerem Budget, und in den Smartphone-Rankings lässt sich nachsehen, wo das Reno14 Pro bei Akku und Kamera landet.

Platzierung in den Rankings

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist OPPO Reno14 Pro erschienen?

OPPO Reno14 Pro erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2025-07-01.

Was sind die wichtigsten Daten von OPPO Reno14 Pro?

Eckdaten von OPPO Reno14 Pro: Akku: 6.200 mAh, Bildwiederholrate: 120 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 12 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von OPPO Reno14 Pro?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.