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Motorola Edge 60

Schlankes, robustes Mittelklasse-Telefon mit vierseitig gewölbtem 120-Hz-pOLED, Veganleder-Rückseite, 3x-Tele, 5.500-mAh-Akku und 68-Watt-Laden.

Erscheinungsdatum 2025-06-01
Motorola Edge 60

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

5.500 mAhAkku
120 HzBildwiederholrate
50 MPHauptkamera
12 GBRAM

Technische Daten

Display
6.67" quad-curved pOLED, 2712 x 1220 (446 ppi), 120Hz, HDR10+, 1400 nits high brightness mode, 4500 nits HDR peak, Corning Gorilla Glass 7i
Chipset
MediaTek Dimensity 7400 (4nm; 4x Cortex-A78 2.6GHz + 4x Cortex-A55 2.0GHz), Arm Mali-G615 MC2
RAM
12GB
Storage
256GB UFS 2.2, microSD up to 1TB
Rear Camera
50MP main (Sony LYTIA 700C, f/1.88, OIS) + 50MP ultrawide/macro (122-degree field of view) + 10MP telephoto (3x optical zoom, OIS)
Front Camera
50MP (f/2.0)
Battery
5,500 mAh, 68W TurboPower wired charging (68W charger in the box)
OS
Android 15 (3 OS upgrades + 4 years of security updates)
Dimensions
161.2 x 73.08 x 8.25 mm
Weight
181 g
Durability
IP68/IP69, MIL-STD-810H
Connectivity
Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, dual SIM, no NFC listed on the India page
Back Material
3D silicone vegan leather
Colours
Pantone Shamrock (India page)

Das motorola edge 60 ist ein Mittelklasse-Telefon, das mehr auf Design und Robustheit setzt als auf reine Zahlen: ein an allen Seiten gewölbtes 6,67-Zoll-pOLED-Display, eine Rückseite aus veganem Leder, ein 5.500-mAh-Akku mit 68 Watt Ladeleistung, eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit Sony-Sensor und ein 3x-Teleobjektiv, dazu Angaben nach IP68/IP69 und MIL-STD-810H. Dieser Artikel stützt sich auf die Datenblattseite, die Motorola für Indien veröffentlicht. Wo die Seite etwas verspricht, wird es als Versprechen beschrieben, und wo sie schweigt, steht das ebenfalls da.

Einordnung des edge 60

Motorolas edge-Reihe liegt zwischen den günstigen moto-g-Telefonen und den hochwertigen razr-Klapphandys. Das razr ultra 2025 ist die aktuelle Flaggschiff-Bauform der Marke mit faltbarem Display und einem Spitzen-Snapdragon. Das edge 60 dagegen ist das klassische Flachtelefon für Leute, die eine gepflegte Form und ein langes Update-Versprechen wollen, ohne Flaggschiffpreise zu zahlen. Ein späteres Modell derselben Reihe ist das motorola edge 70 fusion; die Zahlen beider Geräte stehen auf der Seite motorola edge 60 gegen motorola edge 70 fusion nebeneinander. Der Name edge 60 deckt in manchen Märkten auch weitere Varianten ab, etwa ein Pro- und ein Stylus-Modell, die andere Chips, Kameras und Akkus haben. Die folgenden Angaben gelten daher nur für das normale edge 60, wie es die indische Seite aufführt.

Gehäuse und Display

Das Gehäuse misst 161,2 x 73,08 x 8,25 Millimeter und wiegt 181 Gramm, für einen 5.500-mAh-Akku ist das leicht. Die Rückseite besteht aus 3D-Silikon-Veganleder mit gewebeartiger Struktur, vorn schützt Corning Gorilla Glass 7i mit Fingerabdruck-abweisender Beschichtung. Die indische Seite nennt eine Ausführung in Pantone Shamrock (Grün), während Motorolas Werbebilder auch eine tiefblaue Version zeigen. Welche Farben es gibt, hängt also vom Markt ab. Die Robustheit ist ein Verkaufsargument: Das Telefon trägt IP68 und IP69, was Motorola als Untertauchen bis 1,5 Meter für 30 Minuten und als Schutz gegen heiße Wasserstrahlen beschreibt, dazu MIL-STD-810H-Tests nach 14 Verfahren. Das sind Laborangaben, und bei missbräuchlicher Nutzung greift die Garantie nicht.

Das Display ist ein 6,67 Zoll großes, vierseitig gewölbtes pOLED-Panel mit 2712 x 1220 Pixeln, etwa 446 ppi, und 120 Hertz. Motorola nennt HDR10 und HDR10+, 100 Prozent DCI-P3, 10-Bit-Farbtiefe, einen Hochhelligkeitsmodus von 1.400 Nits und eine HDR-Spitze von 4.500 Nits sowie 300 Hertz Touch-Abtastrate im Spielmodus. Das Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse beträgt laut Datenblatt 96,32 Prozent. Die Farbgenauigkeit sei „von Pantone validiert“, und Augenkomfort-Zertifikate von SGS betreffen Blaulicht- und Bewegungsunschärfe-Reduzierung. Die Wölbung ist eine Stilfrage: Sie lässt das Telefon in der Hand dünner wirken, kann aber Fehlberührungen und Spiegelungen begünstigen.

Leistung, Speicher und Software

Als Prozessor dient der MediaTek Dimensity 7400 in 4-Nanometer-Technik mit vier Cortex-A78-Kernen mit 2,6 Gigahertz, vier Cortex-A55-Kernen mit 2,0 Gigahertz und einer Mali-G615-MC2-Grafikeinheit. Das ist ein solider Mittelklassechip und kein Spiele-Spezialist. Das indische Modell hat 12 Gigabyte LPDDR4X-RAM und 256 Gigabyte UFS-2.2-Speicher, dazu einen microSD-Steckplatz für Karten bis 1 Terabyte, den viele Telefone dieser Klasse nicht mehr bieten. Motorola bewirbt außerdem RAM Boost, das bis zu 12 Gigabyte virtuellen Speicher aus dem Datenspeicher zuschaltet; das verringert den freien Speicherplatz und ist kein zusätzlicher physischer RAM.

Das Telefon läuft mit Android 15, und Motorola verspricht drei Android-Versionsupdates und vier Jahre Sicherheitsupdates, eine bessere Zusage, als viele Mittelklasse-Konkurrenten geben. Die Oberfläche ist nah an reinem Android, ergänzt um Motorolas Gestenfunktionen und die moto-ai-Werkzeuge, zu denen eine „Merk dir das“-Funktion, Bildstilisierung und Bearbeitungsfunktionen von Google Fotos wie Magic Editor, Magic Eraser und Unschärfe-Korrektur gehören. Zur Sicherheit zählen ein Fingerabdrucksensor im Display, Gesichtsentsperrung und Lenovos ThinkShield. Die indische Seite nennt Bluetooth 5.4, Wi-Fi 6 (einschließlich 6 Gigahertz), Dual-SIM mit zwei physischen Fächern, GPS mit Glonass und Galileo und Stereolautsprecher mit Dolby Atmos. NFC steht bei diesem Modell als „No“ in der Liste, was für kontaktloses Bezahlen wichtig ist, und einen Kopfhöreranschluss gibt es nicht.

Kameras

Die Hauptkamera ist ein 50-Megapixel-Sensor Sony LYTIA 700C mit Blende f/1.88, 1,0-µm-Pixeln, die sich zu 2,0 µm zusammenfassen lassen, Quad-PDAF-Autofokus und optischer Stabilisierung. Die zweite Kamera ist ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel mit 122 Grad Bildwinkel, das auch als Makrokamera dient. Die dritte ist ein Teleobjektiv mit 10 Megapixeln, 3x optischem Zoom, optischer Stabilisierung und einem angegebenen 30x-„Super-Zoom“, das auf Bildverarbeitung beruht. Ein echtes Teleobjektiv ist in diesem Segment ungewöhnlich und das wichtigste fotografische Argument. Video ist hinten auf 4K mit 30 Bildern pro Sekunde begrenzt, Zeitlupe gibt es mit 240 Bildern in Full HD, womit es hinter manchen Konkurrenten mit 4K bei 60 Bildern liegt. Die Frontkamera ist eine 50-Megapixel-Einheit mit f/2.0, die 4K mit 30 Bildern aufnimmt.

Motorola hebt Pantone-validierte Farben und Hauttöne hervor, außerdem viele Aufnahmemodi wie Dual Capture, Tilt-Shift und Nachtsicht. Die Qualität im Alltag lässt sich aus einem Datenblatt nicht ablesen. Unabhängige Kameravergleiche sind die richtige Kontrolle, vor allem für Ultraweitwinkel und 3x-Linse bei wenig Licht.

Akku und Laden

Die Akkukapazität steht mit 5.500 mAh im Datenblatt, geladen wird mit 68 Watt TurboPower, in Indien liegt ein 68-Watt-Netzteil bei. Motorola behauptet, schon eine kurze Ladung bringe Stunden an Nutzung, weist aber darauf hin, dass diese Werte einen entleerten Akku und eingeschaltetes Charge Boost voraussetzen. Kabelloses Laden ist nicht aufgeführt. 5.500 mAh in einem 181-Gramm-Gehäuse und ein von Motorola versprochener Betrieb „über einen Tag“ machen das edge 60 zu einem ausdauernden Telefon. Allerdings nennt eine Fußnote derselben Seite eine typische Kapazität von 5.200 mAh und eine Nennkapazität von 5.100 mAh, was vom Schlagzeilenwert 5.500 mAh abweicht. Den genauen Wert sollte man für die jeweilige Variante prüfen.

Für wen es sich eignet

Kompromisse

Der Dimensity 7400 ist kein Flaggschiffprozessor, sehr anspruchsvolle Spiele laufen daher mit niedrigeren Einstellungen. Das fehlende NFC beim indischen Modell ist eine klare Einschränkung, und kabelloses Laden gibt es nicht. Video ist auf 4K mit 30 Bildern begrenzt, und das vierseitig gewölbte Glas lässt sich schwerer schützen. Die 12 Gigabyte RAM kommen mit dem Hinweis, dass RAM Boost Datenspeicher nutzt, und die Ausstattung unterscheidet sich je nach Markt. Vor der Entscheidung sollte man deshalb die lokale Produktseite vergleichen.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Weil die Daten hier von der indischen Seite stammen, lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf die Angaben für den eigenen Markt: Ist NFC vorhanden, welche Farben und Speichergrößen werden angeboten, und liegt das 68-Watt-Netzteil bei? Wer das Telefon vor allem zum Fotografieren kaufen will, sollte zusätzlich Beispielbilder des 3x-Teleobjektivs ansehen, weil dessen Qualität bei wenig Licht den Unterschied macht.

Urteil

Das motorola edge 60 bietet für die Mittelklasse eine ungewöhnliche Mischung: ein dünnes, leichtes Gehäuse, ein helles, gewölbtes pOLED-Display, ein echtes Teleobjektiv, einen großen Akku, microSD-Unterstützung und ein klares Update-Versprechen. Es passt zu Nutzern, die Verarbeitung, Robustheit und Software-Support höher gewichten als Benchmarkzahlen. Wie es sich unter anderen Geräten einordnet, zeigen die Smartphone-Ranglisten.

Platzierung in den Rankings

Motorola Edge 60 mit ähnlichen Geräten vergleichen

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist Motorola Edge 60 erschienen?

Motorola Edge 60 erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2025-06-01.

Was sind die wichtigsten Daten von Motorola Edge 60?

Eckdaten von Motorola Edge 60: Akku: 5.500 mAh, Bildwiederholrate: 120 Hz, Hauptkamera: 50 MP, RAM: 12 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von Motorola Edge 60?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.