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Apple iPad Air (M2)
Das iPad Air (M2) brachte im Mai 2024 Apples M2-Chip in die Mitte der iPad-Reihe, führte eine 13-Zoll-Größe ein und bietet eine Frontkamera im Querformat sowie Unterstützung für den Apple Pencil Pro.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
Galerie






Technische Daten
- Display
- 11-inch (10.86-in diagonal) Liquid Retina IPS, 2360x1640, 264 ppi, 500 nits, P3 wide color, True Tone, antireflective; also offered as a 13-inch model
- Chipset
- Apple M2 (8-core CPU, 9-core GPU, 16-core Neural Engine)
- RAM
- 8GB
- Storage
- 128GB / 256GB / 512GB / 1TB
- Rear Camera
- 12MP wide, f/1.8, 4K video, 1080p slo-mo up to 240 fps
- Front Camera
- 12MP ultra wide, f/2, landscape placement, Center Stage
- Battery
- 28.93 Wh, up to 10 hours web browsing or video on Wi-Fi, up to 9 hours on cellular
- OS
- iPadOS 17 at launch
- Connectivity
- Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, optional 5G (eSIM only)
- Ports
- USB-C (up to 10 Gb/s, DisplayPort), Smart Connector, magnetic Apple Pencil connector
- Biometrics
- Touch ID in the top button
- Dimensions
- 178.5 x 247.6 x 6.1 mm (11-inch)
- Weight
- 462 g (11-inch)
- Colors
- Blue, Purple, Starlight, Space Gray
Das iPad Air (M2) hat Apples mittleres Tablet-Modell zur Familie mit zwei Größen gemacht. Vorgestellt wurde es am 7. Mai 2024, ab dem 15. Mai lag es bei den Kunden; es trägt den Apple-M2-Chip, ein neu gestaltetes 11-Zoll-Gehäuse und erstmals in der Air-Reihe eine zusätzliche 13-Zoll-Variante. Diese Seite beruht auf den veröffentlichten technischen Daten und den Startinformationen von Apple und versucht, Herstellerangaben von dem zu trennen, was sich schlicht aus der Hardware ergibt.
Einordnung in die Reihe
Apple hat das iPad Air zwischen dem Einsteiger-iPad und dem iPad Pro platziert. Schon immer bot das Air mehr als das Basismodell, doch mit der M2-Generation kam etwas hinzu, das viele lange verlangt hatten: ein größerer Bildschirm, ohne Pro-Preise zu zahlen. Laut Apple bietet das 13-Zoll-Modell 30 Prozent mehr Bildfläche als das 11-Zoll-Gerät. In den USA startete das 11-Zoll-Modell mit WLAN bei 599 US-Dollar, das 13-Zoll-Modell bei 799 Dollar; die Varianten mit Mobilfunk kosteten 749 beziehungsweise 949 Dollar.
Spätere Generationen haben denselben Platz inzwischen übernommen, nachzulesen auf den Seiten zum iPad Air (M3) und zum iPad Air (M4). Darüber steht das iPad Pro (M5), darunter das iPad (A16). Wer das M2-Modell mit seinem direkten Nachfolger vergleichen möchte, findet die Unterschiede in der Gegenüberstellung iPad Air (M2) vs. iPad Air (M3), und die Rangliste zeigt, wo jedes Tablet insgesamt landet.
Design und Display
Das 11-Zoll-Modell nutzt ein Liquid-Retina-IPS-Panel mit 10,86 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 2360 x 1640 Pixeln bei 264 Pixeln pro Zoll. Apple nennt eine Helligkeit von 500 Nits, den erweiterten P3-Farbraum, True Tone und eine vollständig laminierte, entspiegelte Oberfläche. Das Gehäuse misst 178,5 x 247,6 mm, ist 6,1 mm dick und wiegt 462 Gramm, bei der WLAN- wie bei der Mobilfunkversion gleich. Es gibt vier Farben: Blau, Violett, Polarstern und Space Grau, jeweils in einem Gehäuse aus nach Apples Angaben zu 100 Prozent recyceltem Aluminium.
Die technische Seite für das 13-Zoll-Modell wurde hier nicht ausgewertet; für dieses Gerät lässt sich deshalb nur die Angabe aus der Ankündigung nennen, nämlich 30 Prozent mehr Bildfläche. In der Praxis bedeutet das mehr Platz für Split-Screen, Zeichenflächen und Zeitleisten, aber auch ein schwereres Gerät, das sich einhändig weniger angenehm halten lässt.
Eine Designentscheidung verdient Beachtung: Die Frontkamera sitzt jetzt an der langen Kante im Querformat. Apple verbaut dort eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit Center Stage, sodass bei einem Videoanruf mit an der Tastatur angedocktem Tablet Ihr Gesicht so zentriert wird, wie man es von einem Laptop kennt. Statt einer Gesichtserkennung gibt es Touch ID in der oberen Taste, außerdem Stereolautsprecher im Querformat mit Spatial Audio; das 13-Zoll-Modell soll laut Apple doppelt so viel Bass liefern.
Leistung und Software
Der Apple M2 hat eine CPU mit 8 Kernen, eine GPU mit 9 Kernen und eine Neural Engine mit 16 Kernen. Apple gibt an, das iPad Air mit M2 sei bei Produktivitäts- und Kreativaufgaben fast 50 Prozent schneller als das iPad Air mit M1 und bis zu dreimal schneller als das Modell mit A14 Bionic; die Neural Engine sei 40 Prozent schneller als die des M1. Das sind Herstellerzahlen aus Apples eigenen Tests im März und April 2024 und daher als Richtwerte zu verstehen, nicht als unabhängige Messungen. Die Support-Seite von Apple nennt für das 11-Zoll-Modell 8 GB Arbeitsspeicher; der Speicher kann 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB betragen.
Zum Marktstart lief das Tablet mit iPadOS 17. Apple hob unter anderem den anpassbaren Sperrbildschirm, interaktive Widgets, Stage Manager für Fenster-Multitasking, Freeform und Live-Untertitel hervor und brachte zudem Logic Pro und Final Cut Pro als Abo-Apps auf die Plattform. Die Funkausstattung umfasst WLAN 6E und Bluetooth 5.3; Mobilfunkmodelle unterstützen 5G ausschließlich mit eSIM, einen physischen SIM-Schacht gibt es nicht. Der USB-C-Anschluss unterstützt Laden, DisplayPort und USB-3-Geschwindigkeiten bis 10 Gbit/s, angeschlossen werden kann ein externes Display mit bis zu 6K bei 60 Hz.
Kamera
Hinten sitzt eine einzelne 12-Megapixel-Weitwinkelkamera mit Blende f/1,8, bis zu fünffachem digitalem Zoom und Smart HDR 4. Sie zeichnet 4K-Video mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und 1080p-Zeitlupe mit 120 oder 240 fps auf. Das ist eine Kamera zum Scannen von Dokumenten, zum Festhalten von Whiteboards und für gelegentliche Schnappschüsse, kein Ersatz für ein Smartphone. Wichtiger für den Alltag ist die Frontkamera an der langen Kante, denn sie schaut in Besprechungen auf Sie.
Akku und Laden
Für Tablets nennt Apple keine Milliamperestunden. Die Support-Seite gibt für das 11-Zoll-Modell eine Kapazität von 28,93 Wattstunden an sowie die übliche Angabe von bis zu 10 Stunden Surfen im Web oder Videowiedergabe über WLAN beziehungsweise bis zu 9 Stunden Surfen über Mobilfunk. Wie immer stammen diese Zahlen aus Apples eigenen Testbedingungen. Geladen wird über USB-C; laut der US-Auflistung liegen ein USB-C-Kabel und ein 20-Watt-Netzteil bei, wobei der Lieferumfang je nach Region abweichen kann.
Zubehör
Mit der M2-Generation unterstützt das Air erstmals den Apple Pencil Pro, den Apple für 129 Dollar anbietet und der magnetisch an der Seite des Tablets haftet, koppelt und lädt. Er bringt eine Quetschgeste, einen haptischen Motor, ein Gyroskop für die Drehung des Stifts, Hover-Erkennung und Unterstützung für „Wo ist?“ mit. Der günstigere Apple Pencil (USB-C) für 79 Dollar wird ebenfalls unterstützt. Zum Tippen startete ein Magic Keyboard mit schwebendem Design, integriertem Trackpad, beleuchteten Tasten und USB-C-Durchleitung zum Laden für 299 Dollar (11 Zoll) beziehungsweise 349 Dollar (13 Zoll), dazu ein Smart Folio für 79 und 99 Dollar. Diese Preise zählen: Ein Tablet mit Pencil Pro und Tastatur kostet deutlich mehr, als der Einstiegspreis von 599 Dollar vermuten lässt.
Für wen es sich eignet
Das iPad Air (M2) passt zu Menschen, die ein Tablet wollen, das sich wie ein kleiner Computer zum Zeichnen, Notieren, Lernen oder für leichten Videoschnitt verhält, aber das hochwertigere Display und das Kamerasystem des Pro nicht brauchen. Studierende, Illustratoren, die schon mit dem Apple Pencil arbeiten, und Vielreisende mit Bedarf an einer großen Fläche zum Lesen und Skizzieren sind die klarsten Zielgruppen. Wer vor allem Videos streamt und im Netz surft, ist mit einem günstigeren Modell vermutlich besser bedient. Wer Android-Datenblätter gewohnt ist, sollte außerdem wissen, dass Apple seine Tablets in Wattstunden und Nutzungsstunden statt in mAh bewertet.
Kompromisse
Mehrere Punkte sollte man abwägen. Das Display ist ein IPS-LCD ohne OLED-Option, und eine Bildwiederholrate nennt Apple in den hier ausgewerteten Quellen nicht, weshalb wir keine angeben. Die hintere Kamera besteht aus nur einem Objektiv. Mobilfunk gibt es nur per eSIM, was dort Probleme bereitet, wo Netzbetreiber sie noch nicht unterstützen. Das Zubehör treibt die Kosten deutlich nach oben, und der Pencil Pro funktioniert nur mit den neueren iPad-Modellen, die Apple als kompatibel aufführt. Da inzwischen neuere Air-Modelle erschienen sind, lässt sich die M2-Version am besten über den Preis beurteilen: Sie lohnt sich bei einem klaren Abschlag gegenüber den Nachfolgern, weniger bei einem ähnlichen Preis.
Für einen Hardware-Vergleich mit einem Apple-Modell eine Stufe darunter siehe iPad Air (M2) vs. iPad (A16).
Platzierung in den Rankings
Apple iPad Air (M2) mit ähnlichen Geräten vergleichen
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist Apple iPad Air (M2) erschienen?
Apple iPad Air (M2) erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-05-15.
Was kostet Apple iPad Air (M2)?
Die geschätzte Spanne für Apple iPad Air (M2) liegt bei 539 bis 659 US-Dollar, ausgehend vom Listenpreis zum Marktstart. Tatsächliche Preise hängen von Land, Händler und Speichervariante ab.
Was sind die wichtigsten Daten von Apple iPad Air (M2)?
Eckdaten von Apple iPad Air (M2): Hauptkamera: 12 MP, RAM: 8 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von Apple iPad Air (M2)?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


