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Google Pixel 9 Pro Fold
Googles zweites Foldable im Buchformat kombiniert ein 8-Zoll-Innendisplay und ein 6,3-Zoll-Außendisplay mit Tensor G4, 16 GB RAM und 5-fach-Tele in einem 257 g leichten Gehäuse.
Die wichtigsten Werte auf einen Blick
Galerie






Technische Daten
- Display
- 8" Super Actua Flex LTPO OLED inner (2076x2152, 1-120Hz) + 6.3" Actua OLED cover (1080x2424, 60-120Hz), up to 2,700 nits peak
- Chipset
- Google Tensor G4 with Titan M2 security coprocessor
- RAM
- 16GB
- Storage
- 256GB / 512GB
- Rear Camera
- 48MP main + 10.5MP ultrawide with Macro Focus + 10.8MP telephoto 5x
- Front Camera
- 10MP cover + 10MP inner
- Battery
- 4,650 mAh typical (4,560 mAh minimum), 45W wired charging with Google charger sold separately, Qi wireless
- OS
- Android 14, 7 years of OS, security and Pixel Drop updates
- Dimensions
- 155.2 x 77.1 x 10.5 mm folded, 155.2 x 150.2 x 5.1 mm unfolded
- Weight
- 257 g
- Durability
- IPX8, Corning Gorilla Glass Victus 2
Das Google Pixel 9 Pro Fold ist das zweite Foldable im Buchformat von Google und der Versuch, die auffälligsten Schwächen des ersten Modells zu beheben. Es öffnet sich zu einem 8-Zoll-Innendisplay, behält ein 6,3 Zoll großes Außendisplay für den Alltag, arbeitet mit dem Tensor-G4-Chip und 16 GB RAM und wiegt 257 Gramm. Diese Seite beruht auf den veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben und beleuchtet, wo das Gerät in Googles Modellreihe steht, wie Gehäuse und Displays aufgebaut sind, was Hardware und Software leisten, wie die Kameras angeordnet sind und welche Kompromisse ein Gerät dieser Art mit sich bringt.
Die Einordnung in die Pixel-Reihe
Google stellte die Pixel-9-Familie am 13. August 2024 vor, und das Pro Fold kam am 4. September 2024 in den USA in den Handel, weitere Märkte folgten. Der Einstiegspreis lag bei 1.799 Dollar, damit ist es das mit Abstand teuerste Pixel seiner Generation. Es steht oberhalb des kompakten Pixel 9 Pro und des größeren Pixel 9 Pro XL und ist der direkte Nachfolger des ersten Pixel Fold von 2023.
Der Name ist aufschlussreich. Google strich die schlichte Bezeichnung „Pixel Fold“ und machte das Gerät zu einem Pro-Modell. Damit soll es die Kamera-Philosophie und die Tensor-Generation der Familie teilen und nicht als Randexperiment gelten. Inzwischen ist das Pixel 10 Pro Fold erschienen, das 9 Pro Fold ist also die Vorgängergeneration. Wer zwischen beiden schwankt, findet im Vergleich Pixel 9 Pro Fold gegen Pixel 10 Pro Fold die Unterschiede, und die Rangliste zeigt, wo alle diese Geräte auf einer gemeinsamen Skala landen.
Gehäuse, Scharnier und die beiden Displays
Google bezeichnet das Pixel 9 Pro Fold als sein bislang dünnstes Foldable. Die offiziellen Maße betragen 10,5 Millimeter zugeklappt und 5,1 Millimeter aufgeklappt, bei einer Grundfläche von 155,2 mal 77,1 Millimetern im geschlossenen und 150,2 Millimetern Breite im geöffneten Zustand. Laut Google lässt sich das neue Scharnier vollständig flach öffnen, und die Überarbeitung habe das Gerät um etwa 1,5 Millimeter dünner gemacht als den Vorgänger. Gehäuse, Scharnier und Kameraaufsatz bestehen aus Aluminium, das nach Googles Angaben zu 100 Prozent recycelt ist, insgesamt enthält das Gerät mindestens 18 Prozent recycelte Materialien. Die Rückseite aus seidenmattem Corning Gorilla Glass Victus 2 wird von einem Metallrahmen eingefasst, erhältlich ist das Gerät in Obsidian und Porcelain.
Das Innendisplay ist ein 8 Zoll großes Super-Actua-Flex-LTPO-OLED mit 2076 mal 2152 Pixeln, einer Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz und einer angegebenen Spitzenhelligkeit von 2.700 Nits. Das Außendisplay ist ein 6,3-Zoll-Actua-OLED mit 1080 mal 2424 Pixeln und 60 bis 120 Hz, ebenfalls mit bis zu 2.700 Nits Spitzenhelligkeit und geschützt durch Gorilla Glass Victus 2. Google gibt an, das Display sei 80 Prozent heller als beim ersten Pixel Fold. Die Innenfläche besteht aus Ultra Thin Glass und ist, wie bei jedem faltbaren Panel, empfindlicher als ein normales Smartphone-Display. Man sollte sie daher sorgsamer behandeln als eine gewöhnliche Glasfront.
Die Wasserbeständigkeit entspricht IPX8, was Googles Fußnote als Schutz bis 1,5 Meter Wassertiefe für 30 Minuten beschreibt. Das „X“ ist wichtig: Eine offizielle Staubschutzklasse gibt es nicht, und Google weist ausdrücklich darauf hin, dass das Gerät nicht staubdicht ist. Bei einem Scharnier sind Sand und Schmutz die realistische Gefahr, nicht Regen.
Leistung und Software
Im Pixel 9 Pro Fold arbeitet Google Tensor G4 mit dem Sicherheitscoprozessor Titan M2, dazu kommen 16 GB RAM und wahlweise 256 oder 512 GB Speicher. Eine 128-GB-Variante und einen Kartenslot gibt es nicht. Tensor-Chips haben nie das Ziel verfolgt, Benchmark-Tabellen zu gewinnen. Googles Argument für den G4 sind höhere Effizienz und schnellere KI-Funktionen direkt auf dem Gerät. In der Praxis ist das Telefon für Aufgaben wie Textzusammenfassungen, Bildbearbeitung, Transkription und Gemini gedacht, weniger für lang anhaltende Spielelast. Wer in einem Foldable die höchste Spitzenleistung sucht, sollte die leistungsbezogenen Listen in der Rangliste prüfen, bevor er annimmt, Tensor halte mit einem Snapdragon der Konkurrenz mit.
Ausgeliefert wurde das Gerät mit Android 14. Google verspricht sieben Jahre Betriebssystem-, Sicherheits- und Pixel-Drop-Updates, eine der längsten Zusagen der Branche, die bei einem 1.799-Dollar-Gerät mehr Gewicht hat als bei einem günstigen. Die Software ist auf das ungewöhnliche Display zugeschnitten: Splitscreen und Drag-and-drop zwischen Apps sowie Dual Screen mit Google Meet. Hervorgehoben wird YouTube TV Multiview, das bis zu vier ausgewählte Übertragungen gleichzeitig auf dem Innendisplay zeigt, außerdem einige Spiele mit Unterstützung für den Tabletop-Modus. In dieser Haltung steht das halb geöffnete Gerät auf dem Tisch und dient für Videoanrufe, freihändige Fotos und Medien.
Das Telefon unterstützt Satelliten-SOS, Notruf-SOS, Krisenwarnungen und die Unfallerkennung, nutzt Dual-SIM mit einer Nano-SIM und einer eSIM und besitzt USB-C 3.2. Für die Sicherheit sorgen Titan M2 und Googles mehrschichtiger Ansatz. Entsperren lässt sich das Gerät per Fingerabdrucksensor oder per Gesichtsentsperrung über die Kamera außen oder innen.
Kameras
Hinten sitzt ein Dreifachsystem: eine 48-MP-Hauptkamera mit Blende f/1.7 und 1/2-Zoll-Sensor, eine 10,5-MP-Ultraweitwinkelkamera mit Autofokus und Makrofokus sowie eine 10,8-MP-Telekamera mit 5-fach optischem Zoom. Google nennt Super Res Zoom bis 20-fach und optische Qualität bei 0,5-, 1- und 5-facher Vergrößerung. Hinzu kommen zwei Selfie-Kameras mit je 10 MP, eine im Außendisplay und eine innen. Beide unterstützen die Gesichtsentsperrung, egal ob das Gerät zu- oder aufgeklappt ist.
Ein Foldable bringt vor allem mehr Freiheit beim Fotografieren. Bei geöffnetem Gerät kann das Außendisplay als Vorschau für die Personen vor der Kamera dienen. Dual-Screen-Vorschau und „Made You Look“, eine Animation auf dem Außendisplay, die Kinder ablenken soll, nutzen diese Idee. Mit Rear Camera Selfie nimmt man Selfies mit den Hauptkameras auf und nutzt das Außendisplay als Sucher, was gegenüber den kleinen Frontsensoren einen echten Qualitätsvorteil bedeutet. Die üblichen Pixel-Werkzeuge sind alle vorhanden: Magic Editor, Best Take, Add Me, Nachtsicht, Real Tone, Video Boost, Audio-Radierer und Pro-Steuerung.
Der Kompromiss liegt in der Sensorgröße. Tele- und Ultraweitwinkelsensor sind klein, und die Objektive sind für Flaggschiff-Verhältnisse nicht besonders lichtstark, daher liegt das Kamerapaket eher auf dem Niveau eines normalen Pixel als bei den besten Smartphone-Kameras des Jahres. Google selbst nennt es die beste Kamera in einem Foldable, gestützt auf einen Bericht Dritter, und diese Aussage gilt nur für faltbare Geräte, nicht gegenüber klassischen Smartphones. Als Alternative ohne Falz aus derselben Generation bietet sich das Pixel 9 Pro an.
Akku und Laden
Der Akku hat typisch 4.650 mAh, mindestens 4.560 mAh. Google nennt mehr als 24 Stunden Laufzeit und bis zu 72 Stunden mit dem Extrem-Energiesparmodus. Das sind Herstellerangaben, und da ein Foldable viel Energie für das große LTPO-Display braucht, schrumpfen sie bei intensiver Nutzung des Innendisplays. Geladen wird mit 45 W über ein separat erhältliches Google-USB-C-Netzteil, außerdem ist kabelloses Laden nach Qi möglich. Ein Netzteil liegt nicht bei. Gegenüber Flaggschiffen mit 5.000-mAh-Zellen wirkt die Zahl bescheiden, doch das dünne Gehäuse lässt wenig Platz.
Für wen sich das Pixel 9 Pro Fold eignet
Das Gerät passt zu Menschen, die auf dem Smartphone lesen, arbeiten oder Videos schauen, ein Tablet-großes Display ohne zweites Gerät wünschen und lange Softwareunterstützung sowie Googles Kamera- und KI-Funktionen schätzen. Das Außendisplay hat normale Proportionen, deshalb fühlt sich das Pixel 9 Pro Fold in der Tasche nicht wie ein Kompromiss an, und 257 Gramm sind für ein Gerät, das sich auf 8 Zoll öffnet, gut handhabbar. Auch wer vom ersten Fold kommt und es als schwer und kantig empfand, dürfte den Fortschritt bemerken.
Weniger geeignet ist es für alle, die schlicht die beste Kamera fürs Geld oder die längste Akkulaufzeit wollen, denn ein normales Pixel 9 Pro bietet eine ähnliche Kamera und einen größeren Akku für deutlich weniger Geld. Reparaturen sind bei einem Foldable teurer, und die Staubbelastung am Scharnier ist eine Langzeitfrage, die Datenblätter nicht beantworten.
Kompromisse im Überblick
- Preis: 1.799 Dollar zum Start sind rund 800 Dollar mehr als beim Pixel 9 Pro. Man bezahlt den Mechanismus, nicht eine bessere Kamera.
- Robustheit: nur IPX8, keine Staubschutzklasse, dazu ein Innendisplay, das leichter beschädigt wird als eine Glasfront.
- Kamerahardware: kleine Tele- und Ultraweitwinkelsensoren, bei wenig Licht hinter den besten klassischen Smartphones.
- Laden: kleinerer Akku als bei den meisten großen Smartphones, Netzteil nicht enthalten.
- Speicher: mindestens 256 GB, keine Erweiterung.
- Falz: Wie bei allen faltbaren Panels ist die Knicklinie je nach Licht sichtbar.
Insgesamt ist das Pixel 9 Pro Fold ein gut ausgestattetes Foldable der zweiten Generation mit klarem Profil: dünner, heller und besser unterstützt als das Original, mit soliden, aber nicht führenden Kameras. Wer es vor einem Gebrauchtkauf mit dem ersten Modell abgleichen möchte, nutzt am schnellsten den Vergleich Pixel 9 Pro Fold gegen Pixel Fold.
Platzierung in den Rankings
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist Google Pixel 9 Pro Fold erschienen?
Google Pixel 9 Pro Fold erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-09-04.
Was kostet Google Pixel 9 Pro Fold?
Die geschätzte Spanne für Google Pixel 9 Pro Fold liegt bei 1619 bis 1979 US-Dollar, ausgehend vom Listenpreis zum Marktstart. Tatsächliche Preise hängen von Land, Händler und Speichervariante ab.
Was sind die wichtigsten Daten von Google Pixel 9 Pro Fold?
Eckdaten von Google Pixel 9 Pro Fold: Akku: 4.650 mAh, Bildwiederholrate: 120 Hz, Hauptkamera: 48 MP, RAM: 16 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von Google Pixel 9 Pro Fold?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


