Smartwatches
Samsung Galaxy Fit3
Samsungs Fitnessarmband aus Aluminium mit 1,6-Zoll-AMOLED, bis zu 13 Tagen Akkulaufzeit, über 100 Trainingsarten, Schlaftracking sowie Sturzerkennung und Notruf-Funktion.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick
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Technische Daten
- Display
- 1.6-inch AMOLED, 256 x 402 pixels, 16M colors; Samsung states it is 45% wider than the Galaxy Fit2 display
- Case
- Aluminum body; 42.9 x 28.8 x 9.9 mm; 18.5 g (body); quick-release band button; gray, silver and pink gold
- Battery
- Up to 13 days typical use (208 mAh typical capacity, Samsung lab test with notifications and 30 minutes of workouts per day)
- Health Sensors
- Optical heart rate sensor, accelerometer, barometer, gyro sensor, light sensor; heart rate, stress, sleep tracking with snoring detection (via paired phone microphone) and overnight blood oxygen, Sleep Coaching
- Sports
- 100+ workout types; Fall Detection and Emergency SOS (press the side button five times)
- Memory
- 16 MB RAM, 256 MB storage
- Connectivity
- Bluetooth 5.3; sensor list does not include a GNSS receiver
- Water Resistance
- 5ATM and IP68
- OS
- FreeRTOS; requires a paired Android 10 or later smartphone with at least 1.5GB memory and a Samsung account
Das Samsung Galaxy Fit3 ist ein schlankes Fitnessarmband und keine vollwertige Smartwatch. Samsung hat es am 22. Februar 2024 vorgestellt und angekündigt, dass es ab dem 23. Februar in ausgewählten Märkten erhältlich ist, und zwar in Grau, Silber und Roségold. Es löst das Galaxy Fit2 ab und bringt ein Aluminiumgehäuse, ein größeres rechteckiges AMOLED-Display sowie zwei Sicherheitsfunktionen mit, die der Vorgänger nicht hatte. Diese Seite beruht auf den veröffentlichten Spezifikationen und Herstellerangaben. Wo eine Zahl aus Samsungs eigenen Testbedingungen stammt, kennzeichnen wir sie als Herstellerangabe.
Einordnung im Sortiment
Samsung bietet zwei Arten von Wearables an. Die Galaxy-Watch-Familie läuft mit Wear OS, kennt Apps und teils Mobilfunk-Varianten. Die Fit-Reihe ist das einfache Ende: ein Armband, das Aktivität, Schlaf und Puls erfasst und nicht Stunden, sondern Tage durchhält. Das Galaxy Fit3 basiert auf FreeRTOS, einem schlanken Echtzeit-Betriebssystem, und nicht auf Wear OS. Das erklärt sowohl die lange Laufzeit als auch die Grenzen. Der Arbeitsspeicher beträgt 16 MB, der Speicher 256 MB; für Apps oder Musik ist das Gerät also nicht gedacht.
Wer einen App-Store, Offline-Musik, mobiles Bezahlen oder eine größere Sensorik möchte, schaut besser auf die Galaxy Watch FE oder die neueren Modelle Galaxy Watch8 und Galaxy Watch9. Den direkten Vergleich mit der nächstliegenden klassischen Uhr zeigt die Gegenüberstellung Galaxy Fit3 vs. Galaxy Watch FE. In den geprüften Quellen nennt Samsung keinen US-Einführungspreis für das Fit3, daher geben wir hier keinen an.
Design und Display
Das Gehäuse besteht aus Aluminium mit sandgestrahlter Oberfläche und misst 42,9 x 28,8 x 9,9 mm. Samsung gibt das Gewicht des Gehäuses mit 18,5 g an, für ein Armband mit so großem Bildschirm ist das sehr leicht; das Armband selbst kommt hinzu. Die Form ist ein Rechteck mit abgerundeten Ecken, dazu gibt es eine einzelne Seitentaste und an der Rückseite eine Schnellverschluss-Taste, mit der sich das Armband per Knopfdruck wechseln lässt. Laut Samsung werden zusätzliche Armbänder separat verkauft, nur das mitgelieferte ist im Preis enthalten, und die Verfügbarkeit hängt vom Markt ab.
Das Display ist ein 1,6 Zoll großes AMOLED-Panel mit 256 x 402 Pixeln und 16 Millionen Farben. Samsung nennt es 45 Prozent breiter als beim Galaxy Fit2 und misst die Diagonale als vollständiges Rechteck ohne Abzug der abgerundeten Ecken. Praktisch bedeutet das mehr Platz für Benachrichtigungen, Trainingsansichten und eine Auswahl von mehr als 100 voreingestellten Zifferblättern, wahlweise auch mit einem eigenen Foto als Hintergrund. Die Auflösung ist moderat, bei dieser Größe sollte Text aber lesbar bleiben. Eine maximale Helligkeit nennt Samsung in den ausgewerteten Quellen nicht, die Ablesbarkeit in direkter Sonne sollte man deshalb vor Ort prüfen.
Sensoren, Gesundheitsdaten und Schlaf
Im Gehäuse stecken ein optischer Herzfrequenzsensor, ein Beschleunigungssensor, ein Gyrosensor, ein Barometer und ein Lichtsensor. Samsungs Einführungsmaterial beschreibt die laufende Erfassung von Puls und Stress sowie das Aufzeichnen von mehr als 100 Trainingsarten. Die Wellness-Funktionen sind laut Samsungs Fußnoten ausschließlich für allgemeine Fitness- und Wellnesszwecke gedacht und nicht dafür, Krankheiten zu erkennen, zu diagnostizieren oder zu behandeln.
Den größten Schwerpunkt legt Samsung auf den Schlaf. Das Armband erfasst nachts die Schlafphasen und kann den Blutsauerstoff im Schlaf abschätzen, wobei diese Funktion je nach Markt verfügbar ist oder nicht. Schnarcherkennung ist dabei, sie nutzt aber das Mikrofon eines per Bluetooth gekoppelten Galaxy-Smartphones in der Nähe und nicht das des Armbands. Außerdem gibt es ein Schlafcoaching, das mindestens sieben Tage Daten einschließlich zweier freier Tage benötigt, bevor es persönliche Hinweise gibt, und das eine aktuelle Version der Samsung-Health-App voraussetzt. Diese Einschränkungen sind wichtig: Die Schlaffunktionen entfalten sich am besten, wenn man im Galaxy-Umfeld lebt und das Band eine ganze Woche trägt.
Laut Samsung stützt sich die neue Sturzerkennung auf die eingebauten Sensoren, darunter das Barometer. Wichtig ist auch, was in der Sensorliste fehlt: Es gibt keinen GNSS-Empfänger. Strecke und Tempo bei Läufen oder Radtouren im Freien kommen daher vom verbundenen Smartphone und nicht vom Armband.
Akku und Laden
Der Akku hat eine typische Kapazität von 208 mAh, Samsung nennt bis zu 13 Tage Laufzeit. Dieser Wert stammt aus einer internen Laborsimulation: Das Armband war per Bluetooth mit einem Galaxy-Smartphone verbunden, und pro 24 Stunden wurden 52 Benachrichtigungen, vier Minuten Textabfragen, neun Minuten Uhrzeit-Checks und 30 Minuten Training angesetzt. Gemessen wurde mit einem Vorserienmuster, und Samsung weist darauf hin, dass die tatsächliche Dauer von Verbindung, Einstellungen und Nutzung abhängt. Wer das Band intensiver nutzt, etwa mit längeren Workouts oder ständigem Blick auf Benachrichtigungen, sollte mit weniger als 13 Tagen rechnen. Bei lockerer Nutzung ist eine Woche oder mehr zwischen zwei Ladevorgängen eine vernünftige Planungsgröße. Ladezeit und Ladeart nennt Samsung in den verwendeten Quellen nicht.
Wasserschutz, Sicherheit und Smartphone-Funktionen
Das Fit3 ist nach 5ATM und IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Samsung erklärt, dass 5ATM Wasserdichtigkeit bis 50 Meter Tiefe für 10 Minuten bedeutet und dass das Gerät nicht zum Tauchen oder für Aktivitäten mit hohem Wasserdruck gedacht ist. Die Schutzart IP68 bezieht sich auf Staub und Süßwasser bis maximal 1,5 Meter für bis zu 30 Minuten. Praktisch heißt das: Regen, Händewaschen und Schwimmen im Becken passen zur Einstufung, Tauchen und starker Wasserdruck nicht.
Zwei Funktionen sind gegenüber dem Vorgänger neu. Die Sturzerkennung fragt nach, ob Hilfe nötig ist, wenn ein harter Sturz erkannt wird, und der Notruf (Emergency SOS) benachrichtigt Notfallkontakte, wenn man fünfmal die Seitentaste drückt. Zuvor hinterlegte medizinische Angaben können dann auf dem Sperrbildschirm erscheinen. Darüber hinaus dient das Armband als Fernbedienung: Es löst Kamera und Timer des Smartphones aus, steuert die Medienwiedergabe, hilft beim Auffinden eines verlegten Telefons und gleicht Modi wie „Nicht stören“ oder Schlafmodus mit dem gekoppelten Smartphone ab.
Die Voraussetzungen sind streng. Laut Samsung muss das Fit3 mit einem Smartphone ab Android 10 und mindestens 1,5 GB Arbeitsspeicher gekoppelt werden, und auf diesem Telefon muss ein Samsung-Konto eingerichtet sein. Manche Funktionen unterscheiden sich je nach Markt, Netzbetreiber und gekoppeltem Gerät. Ein Blick in die Funktionsliste des eigenen Landes vor dem Kauf ist deshalb sinnvoll.
Für wen es sich eignet
Das Galaxy Fit3 passt zu Menschen, die bereits ein Samsung-Galaxy-Smartphone besitzen und einen leichten, unkomplizierten Tracker für Schritte, Training und Schlaf suchen, am besten mit einer Akkulaufzeit von etwa einer Woche. Es ist außerdem eine Alternative für alle, die eine große Uhr nachts nicht tragen mögen, denn das Gehäuse ist dünn und wiegt unter 20 g. Eltern, die für Jugendliche ein erstes Fitnessarmband suchen, oder Personen, die ein Zweitgerät fürs Schlaftracking brauchen, während die Hauptuhr lädt, sind weitere denkbare Käufer.
Kompromisse im Überblick
- Kein eingebautes GPS: Distanz und Tempo draußen hängen davon ab, dass das Telefon dabei ist.
- Keine Apps, keine Musik: Speicher und FreeRTOS-Plattform sind auf Tracking ausgelegt, nicht auf Software-Installationen.
- Nur Android: Samsung verlangt ein gekoppeltes Android-10-Telefon, und mehrere Funktionen setzen ausdrücklich Galaxy-Smartphones voraus.
- Funktionsvorbehalte: Die Schnarcherkennung braucht ein Telefon in der Nähe, das Schlafcoaching eine Woche Daten, und die Blutsauerstoff-Messung hängt vom Markt ab.
- Laborwert beim Akku: Die 13 Tage sind ein simulierter Wert, keine Garantie.
Wenn man mit diesen Grenzen leben kann, ist das Fit3 ein stimmiger, leichter Tracker mit größerem Bildschirm als sein Vorgänger. Wer Karten, Bezahlfunktion oder ein App-Angebot möchte, greift besser zu einer der Watch-Modelle. Wie die ganze Kategorie abschneidet, zeigt die Rangliste.
Platzierung in den Rankings
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Häufig gestellte Fragen
Wann ist Samsung Galaxy Fit3 erschienen?
Samsung Galaxy Fit3 erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2024-02-23.
Was sind die wichtigsten Daten von Samsung Galaxy Fit3?
Eckdaten von Samsung Galaxy Fit3: Akkulaufzeit: 13 Tage. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.
Lohnt sich der Kauf von Samsung Galaxy Fit3?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab. Nutzen Sie den redaktionellen Test auf dieser Seite für unsere Einschätzung, prüfen Sie oben die Rankings zu Akku, Display und Kamera und vergleichen Sie das Gerät direkt mit ähnlichen Modellen, bevor Sie sich entscheiden.


