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HONOR 400

Das HONOR 400 kombiniert eine 200-Megapixel-Hauptkamera, ein 6,55-Zoll-AMOLED mit 120 Hz und einen 5300-mAh-Silizium-Karbon-Akku mit 66 W in einem 7,3 mm dünnen Gehäuse.

Erscheinungsdatum 2025-05-22
HONOR 400

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

5.300 mAhAkku
840 HzBildwiederholrate
200 MPHauptkamera
8 GBRAM

Technische Daten

Display
6.55" AMOLED, 2736 x 1264, 120Hz, 5000 nits peak (HDR), 3840Hz PWM dimming
Chipset
Qualcomm Snapdragon 7 Gen 3 (octa-core, Adreno 720)
RAM
8GB
Storage
256GB / 512GB
Rear Camera
200MP main (f/1.9, OIS, 1/1.4" sensor) + 12MP ultra-wide (f/2.2, 112°)
Front Camera
50MP (f/2.0)
Battery
5300 mAh typical (5170 mAh rated), silicon-carbon, 66W wired HONOR SuperCharge
OS
MagicOS 9.0 (based on Android 15)
Dimensions
156.5 x 74.6 x 7.3 mm, about 184 g
Protection
IP65 dust and splash resistance, SGS 5-star drop resistance
Connectivity
5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, NFC, infrared remote, dual stereo speakers, USB-C

Das HONOR 400 ist das Standardmodell der 400er-Reihe von HONOR aus dem Jahr 2025. Es zeigt am deutlichsten, wohin die Marke in dieser Generation wollte: ein sehr großer Hauptsensor, ein Akku, der für ein so schlankes Gehäuse überraschend groß ausfällt, und eine lange Liste von Software-Funktionen rund um die Bildbearbeitung. Dieser Beitrag beruht auf den veröffentlichten technischen Daten und dem Material des Herstellers. Er ordnet das Gerät in die Modellreihe ein, beschreibt die Hardware und benennt die Kompromisse, damit sich einschätzen lässt, ob das Konzept zu den eigenen Ansprüchen passt.

Einordnung in die Modellreihe

HONOR stellte die 400er-Reihe am 22. Mai 2025 in London vor, der Verkauf in Europa begann am selben Tag. In Großbritannien lag der Einstiegspreis des HONOR 400 bei 399,99 Pfund, in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und weiteren EU-Ländern bei 449,90 Euro, so die Ankündigung des Herstellers. Einen offiziellen US-Preis gab es nicht, deshalb wird hier keiner genannt. Über dem Standardmodell steht das HONOR 400 Pro mit Snapdragon 8 Gen 3, einer 3-fach-Telekamera, höherer Schutzklasse und schnellerem Laden, auch kabellos. Darunter positionieren sich das HONOR 400 Smart und das HONOR 400 Lite für deutlich kleinere Budgets; mit dem 400 verbinden sie vor allem Name und Formensprache. Gegenüber dem älteren HONOR Magic7 Pro ist das 400 die günstigere Wahl: weniger edle Materialien und weniger Kameras, dafür ein niedrigerer Preis.

Gehäuse und Bildschirm

Mit 156,5 x 74,6 x 7,3 mm und rund 184 g ist das Smartphone für einen 5300-mAh-Akku erstaunlich leicht. Die Rückseite ist eine glatte Fläche mit einer abgerundeten Kamerainsel, in der zwei große Linsenringe und der Blitz sitzen. Erhältlich sind Midnight Black, Meteor Silver und Desert Gold. HONOR gibt die Schutzart IP65 an, also Schutz gegen Staub und Strahlwasser, nicht gegen Untertauchen, und weist darauf hin, dass der Wasserschutz mit der Zeit nachlassen kann. Hinzu kommt eine Fünf-Sterne-Zertifizierung des Schweizer Prüfinstituts SGS für die Fallfestigkeit des gesamten Geräts. Für ein Telefon dieser Preisklasse ist das solide, liegt aber unter den Werten IP68 und IP69 des Pro-Modells.

Der Bildschirm ist ein flaches 6,55-Zoll-AMOLED-Panel mit 2736 x 1264 Pixeln, etwa 460 Pixeln pro Zoll, und 120 Hz Bildwiederholrate. HONOR nennt eine Spitzenhelligkeit von 5000 Nits, wobei die Fußnote klarstellt, dass dieser Wert nur bei HDR-Inhalten in bestimmten Situationen erreicht wird. Im Freien dürfte das Display gut ablesbar sein, die Zahl ist aber kein Dauerwert. Das Panel deckt den Farbraum DCI-P3 ab, stellt 1,07 Milliarden Farben dar, dimmt mit 3840 Hz per PWM, was für flimmerempfindliche Nutzer gedacht ist, und lässt sich bis auf 1,5 Nits abdunkeln. Die Frontkamera sitzt in einer kleinen, mittig platzierten Aussparung. Ein flaches Display erleichtert zudem die Wahl von Schutzfolien und Hüllen.

Leistung und Software

Als Prozessor dient der Qualcomm Snapdragon 7 Gen 3, ein Achtkernchip mit Adreno-720-Grafik. Er liegt im oberen Mittelfeld: schnell genug für Alltag, Multitasking und anspruchsvolle Spiele bei mittleren bis hohen Einstellungen, ohne bei Dauerlast an einen Flaggschiff-Chip heranzureichen. Der Arbeitsspeicher beträgt 8 GB, der Speicher 256 oder 512 GB; laut HONOR ist der nutzbare Platz kleiner, weil das System einen Teil belegt. Ein Steckplatz für Speicherkarten wird nicht genannt.

Ab Werk läuft MagicOS 9.0 auf Basis von Android 15. Der Schwerpunkt der Software liegt auf KI-Funktionen: ein Radierer für Passanten und Spiegelungen, eine Erweiterung des Bildausschnitts, ein Filmsimulationsmodus, die Umwandlung von Fotos in Videos mit Googles Veo 2 (mit zwei Monaten kostenlosem Zugang aus der Galerie), eine Erkennung von Deepfakes direkt auf dem Gerät, die Einbindung von Gemini sowie Werkzeuge für Übersetzung, Zusammenfassungen und Aufnahmen. Hinzu kommt ein Modus gegen Reiseübelkeit. Eine Zusage zur Dauer der Software-Updates nennt HONOR in den hier ausgewerteten Quellen nicht, was für alle relevant ist, die das Telefon viele Jahre nutzen wollen. Bei den Anschlüssen stehen 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, NFC und eine Infrarot-Fernbedienung bereit, dazu Stereolautsprecher und ein USB-C-Anschluss mit USB-2.0-Geschwindigkeit.

Kamera

Im Mittelpunkt steht die 200-Megapixel-Hauptkamera mit einem 1/1,4-Zoll-Sensor, f/1,9-Objektiv und optischer Bildstabilisierung. Ein solcher Sensor liefert im Alltag in der Regel Bilder mit geringerer Auflösung, bei denen mehrere Pixel zusammengefasst werden. Der Vorteil liegt daher eher in der Lichtausbeute und im Spielraum beim Zuschneiden als in 200-Megapixel-Dateien. Zusätzlich bewirbt HONOR „AI Super Zoom“ und bezeichnet es als weltweit erste Lösung für einen Bereich bis 30-fach über die Hauptkamera, die statt einer eigenen Telelinse die hohe Auflösung und KI-Rechenleistung nutzt. Das sind Herstellerangaben, und ein digitaler Zoom zwischen 15x und 30x bleibt eine Schätzung von Details, keine echte Aufnahme. Die einzige weitere Rückkamera ist eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit 112 Grad Bildwinkel, die HONOR auch für Makroaufnahmen vorsieht.

Vorne arbeitet eine Selfie-Kamera mit 50 Megapixeln und f/2,0, für diese Klasse ungewöhnlich hoch aufgelöst. Videos sind bis 3840 x 2160 Pixel möglich. Die Kamera-App bietet viele Modi: Pro, Nacht, Blende, Zeitlupe, Panorama, Filmsimulation, Moving Photo und einen Mehrfachvideo-Modus. Kurz gesagt: Die Hardware ist auf eine sehr gute Kamera ausgelegt, die zweite Linse und die Frontkamera unterstützen sie. Wer häufig weit entfernte Motive fotografiert, vermisst ein echtes Teleobjektiv, und genau dort punktet das Pro oder ein Konkurrent mit optischem Zoom.

Akku und Laden

Der Akku hat typisch 5300 mAh (bewertet 5170 mAh) und basiert auf Silizium-Karbon. Diese Zellchemie speichert bei gleichem Volumen mehr Energie als herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen, weshalb ein nur 7,3 mm dickes Gerät eine Kapazität erreicht, die viele dickere Modelle nicht bieten. Kabelgebunden lädt das HONOR 400 mit bis zu 66 W über HONOR SuperCharge; im eigenen Labor erreicht der Hersteller nach etwa 15 Minuten 44 Prozent. Kabelloses Laden wird nicht aufgeführt. HONOR sagt außerdem, die Zelle behalte nach vier Jahren Nutzung noch über 80 Prozent ihrer Gesundheit. Wie bei solchen Aussagen handelt es sich um ein Ziel unter Laborbedingungen, nicht um eine Garantie. Ein Netzteil steht laut Datenblatt nicht im Lieferumfang: Aufgeführt sind das Telefon, ein USB-C-Kabel, eine Kurzanleitung, ein Auswurfwerkzeug und eine Garantiekarte, abhängig vom Markt.

Für wen es sich eignet

Das HONOR 400 passt zu Menschen, die ein leichtes, dünnes Smartphone mit Ausdauer und starker Hauptkamera zu einem Preis deutlich unter den großen Flaggschiffen suchen. Es eignet sich für alle, die Fotos direkt auf dem Gerät bearbeiten und KI-Werkzeuge schätzen, für Vielnutzer, die eineinhalb Tage Akkulaufzeit brauchen, und für Fans flacher Displays. Wer in derselben Preisklasse sucht, kann es mit dem Samsung Galaxy A56 vergleichen, das Display, Software-Pflege und Kamera anders gewichtet; die direkte Gegenüberstellung findet sich unter HONOR 400 vs. Galaxy A56. Ein Blick auf das neuere HONOR 600 zeigt außerdem, was die Marke danach vorgestellt hat.

Kompromisse

Es gibt einige. Mit IP65 ist das Gerät nicht für das Untertauchen gedacht. Es fehlen eine Telekamera und kabelloses Laden, und der USB-Anschluss arbeitet nur mit USB-2.0-Tempo. Eine Update-Zusage nennen die ausgewerteten Quellen nicht. Die 5000 Nits gelten nur in begrenzten Situationen. Die KI-Extras, vor allem die Videofunktion, brauchen eine Internetverbindung, und die dazugehörigen Angebote können je nach Markt abweichen. Schließlich ist die Angabe „200 MP“ als Weg zu besserer Bildqualität durch Pixelzusammenfassung zu verstehen, nicht als Versprechen riesiger Dateien. Insgesamt ist das HONOR 400 ein rundes Smartphone mit klaren Stärken, dessen Grenzen zu seiner Preisklasse passen. Weitere Geräte im Vergleich finden sich in den Ranglisten.

Platzierung in den Rankings

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist HONOR 400 erschienen?

HONOR 400 erschien laut veröffentlichter Herstellerinformation am 2025-05-22.

Was sind die wichtigsten Daten von HONOR 400?

Eckdaten von HONOR 400: Akku: 5.300 mAh, Bildwiederholrate: 840 Hz, Hauptkamera: 200 MP, RAM: 8 GB. Die vollständige Datenblatt-Tabelle steht weiter oben auf dieser Seite.

Lohnt sich der Kauf von HONOR 400?

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